Blog 2017

Dezember 2017

Es schneit, nix außergewöhnliches, einfach Tatsache mit mehr oder weniger Cm. Manchmal etwas mehr, dann wieder eine kleine Pause zum Aufatmen oder sogar abtauen und danach fängt es von vorne an. So verbringen wir unter diesen Wetterbedingungen noch viel mehr Zeit am PC als im Sommer nur in den Abendstunden. Ganz viel PC Aktivitäten beschäftigen uns mittlerweile täglich:

Unser PC wird gebraucht für

Unser PC wird gebraucht für

Beschreibung der Aktivitäten

Kommunizieren

Emails schreiben, Kontakte pflegen, Blog schreiben, Termine merken, telefonieren

Gestalten

Unsere Arbeit für Lloof, u. A. Lernmateriale herstellen Projekte, Arbeiten mit digitalen Apparate wie Bilder, Wetterstation usw. Programmieren für die Webseite.

Haushalt

Bestellen /einkaufen on-line Tierfutter, Sachen für uns wie Spiele oder Teile für den Hof für Reparaturen oder Verbesserungen

Lesen on-line Zeitung und Publikationen

Tägliche Quellen für Neues, Nachrichten aus Europa und USA . Hintergrund,Fachliteratur/ Wissen oder Bücher.

Lernen und Unterhaltung

Tutorials, Englische Lernmaterialien, Musik und Video

Spielen

Zur Funktionstraining/Übung meiner Feinmotorik Spiele von Cd´s

Überwachen

Den Stall, die Tiere, die Türen werden Nachts oder bei heftigen Schnee verschlossen. Über die Kamera können wir sehen was drinnen los ist.

Das Funktionieren der PV-Anlage.

Recherchieren

Hiermit verbinden wir erfahrenes aus der Umwelt, Fernsehen oder soziales.

Unser Ziel ist: Meinung bilden und weitergeben von Fakten/Meinung oder andere Menschen Aufmerksam machen.

Listen, Katalog, Planung

Richtig "alte" Büro-arbeit und damit behalten wir die Übersicht über Wwoof-gäste, Projekte, die Bärensammlung

Zur Zeit beschäftigt Henk sich mit dem Entwurf der neuen Auflage unserer Webseite.

Ich habe etwas unglaublich interessantes gefunden, schon im Sommer. Jetzt ist die Zeit da zu recherchieren. So haben wir den FSM gefunden. Die Geschichte für uns fing an beim Ablehnen einer Doktor-Verleihung-Veranstaltung an einer Uni in Holland. Der Satz der mich traf war: Freiheit von Glauben, Pastafarian, der in diesem Fall nicht zutraf! Natürlich war ich interessiert, hatte aber keine Zeit.

Jetzt aber!

Diese FSM Bewegung wurde in 2005 Aktenkundig: gegründet im Juni 2005 vom US-amerikanischen Physiker Bobby Henderson. In Deutschland wurde der Verein "Die Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters e.V." mit Sitz in Templin 2012 als Weltanschauungsgemeinschaft anerkannt. Auf Wikipedia gibt es weitere Auskünfte.

Jedenfalls sind wir begeistert, nicht nur wegen der enormen Kreativität, oder als Zeichen unserer Zeit. Es wird gestaltet wie wir es in dieser technischen Welt erwarten: schnell, adäquat, international, etwas daß uns nachdenklich macht. Wir werden das Logo vom Verein auf unserer Webseite führen. Wir haben auch eine Seite dafür hochgeladen. (FSM)

November 2017

Die Vorbereitungen auf den Winter bestehen aus viele kleine Aufgaben. Es ist ja noch Herbst mit viel Feuchtigkeit und Nebel, da ist dann Blatt entsorgen wichtig. Eichenblatt wird zusammengeharkt und kommt an einer Stelle wo es beton überdeckt. Das Laub von Buchen gebrauchen wir als Abdeckung für in diesem Jahr gepflanzte Bäumchen oder Sträucher. Aber weil es noch viel zu warm ist kommt das Laub erst mal auf ein Haufen neben dem Gewächshaus.

Im Kartoffelgarten unten wird das letzte geerntet an Mais, Futterrüben oder Kohl. So viel wie möglich kommt Dung runter, damit noch kein Lager am Haus gebraucht werden muß. Auch der neuer Weidegarten bekommt Dung aus dem Stall, damit im Frühjahr bald ein Anfang gemacht werden kann. Die Weide ist zum größten Teil leer gefressen, aber zum Auslauf natürlich nach wie vor gut geeignet, denn runter auf die untere große Weide lassen wir unsere Freunde nicht mehr: viel zu glatt und aufgeweichten Boden.

Im Hausinneren beschäftigt uns die Haustechnik: der eingesetzte Hilf-PC funktioniert nicht richtig und so verbringt Henk viele Stunden mit rausfinden was die Fehler sind und eine mögliche Behebung davon. Nach ein paar Wochen hat er die Nase voll und überlegen wir uns ob eine Neuanschaffung Sinn machen würde. Ein neuer PC kostet doch ziemlich viel Geld und wir brauchen eigentlich nur ´den Kasten´. Nach einem gezielten Suchen, finden wir eine kleine Firma die so etwas liefern kann. Keine Tastatur, Maus oder Schnick-Schnack ist enthalten und damit Preisgünstiger. Das Internet ist auch für uns recht wichtig, nicht unbedingt zum shoppen, sondern für unsere internationale Kontakte, Arbeit für Lloof und die Tageszeitungen on-line lesen zu können. Wir lesen mittlerweile täglich unterschiedliche Editionen aus 4 Länder. Mit Nachrichten fangen wir den Tag an und jetzt haben wir dafür mehr Zeit als im Sommer.

Wir staunen sehr über die Berichterstattung, wie man schreibt und wie lange es dauert bevor alle über gleiche Themen berichten. Die Deutschen Zeitungen sind nur in Deutschen Angelegenheiten schnell und ausgiebig , lokales oder von weit weg kommt an letzter Stelle! Wir haben schon beobachtet, daß es mal 2 Tage dauert bevor die "letzte" Neuigkeit veröffentlicht wird. Dabei ist die Nachricht für uns schon bekannt, oft mehr als (vor)gestern…….. Tipp: die Berliner Morgenpost berichtet schnell und wenn neue Erkenntnisse da sind, einfach einen ´Update´ am schon existierendem Item.

Die Weihnachtsbeleuchtung hatten wir schon aufgehängt, denn wer macht so etwas gerne wenn es schneit oder friert? Die Kabel und Schalter werden angebracht, damit es im Advent schön aussieht . Dunkel wird es immer früher, schon ab 16.00 Uhr brennen wir Lampen. Als der erste richtiger Schnee am 16. November runter kommt, haben wir schon viel draußen geschafft. Der Schnee hilft bei mehr Helligkeit im allgemeinen und unser wohlempfinden ist viel größer als beim fast ständigen Nebel auf dem Berg. Die Temperaturen sind noch einmal angenehm und dann schleicht der Winter sich ran. Der Frost beeinträchtigt das Leben auf den Hang nicht all zu sehr, Schnee schützt die Wurzel und zarte Pflanzen bekamen schon eine Kokosplatte, Stroh oder Blatt am Fuß.

Auch unsere kleinen Kätzchen haben einen Spaziergang mit uns im Schnee gemacht.

Hat sie nicht sehr beeindruckt, sie klettern einfach in Bäumen wie sonst auch und folgten uns brav zurück in deren Bleibe im Haus. In dieser Zeit sind alle Tiere im Haus oder im Stall, vielleicht etwas langweilig, aber dafür sicher und nicht dem Frost ausgesetzt.

Jetzt fängt die Adventszeit an, wie im Wintermärchen ist bei uns alles weiß, denn es schneit eigentlich jeden Tag mehr oder weniger cm.

Oktober 2017

Am 1.sten Oktober ist der ´Sommer´-Misthaufen endlich ganz gebraucht zum düngen vom neuen Weidengarten. Die Hinterbliebene leere Stelle wird übersät mit fallendem (Eichen)Blatt, denn der Herbst macht sich überall bemerkbar, bald werden wir überall Blatt räumen……

Die Bäume zum selber Brennholz machen sind endlich weg, die Lager am Haus sind voll, der Sägebock kommt rein und Hendrik beteiligt sich bald an einem Baumfäller- Kurs vom Forstamt, denn der Sägeschein ist in Thüringen Vorschrift!! In Theorie ist das Ganze lange bekannt, sogar als Lloof-Arbeit haben wir schon eine Lektion ins Netz geschrieben. Gespannt etwas Neues zu lernen in der Praxis. Das letzte Wochenende Oktobers ist es soweit.

Unsere Zentralheizung brennt nicht auf Holz, sondern auf Öl. Schon wegen dem Bergklima geht es hier nicht ohne Wärme. In der Küche brennt schon einiger Zeit der Holzofen, da haben wir ständig ein Feuer- auch zum kochen. Dazu eine angenehme Atmosphäre, sicher wenn man von draußen kommt. Durch die fabelhaft schöne Woche des goldenen Oktobers haben wir es zeitig geschafft alles pünktlich trocken rein zu bekommen. Am 21. Oktober waren wir fertig, Auch mit aufgestockten Wintervorräten.

Die Gewächshauser haben die Winterhaube bekommen, für die Holzhochbeete werde ich noch Schutzhüllen nähen. Die Bäume am Weg entlang und auf dem Hang bekommen alle ein Stück Kokos an den Füßen, bis sie groß und stark sind.

Natürlich verbringen wir jetzt wieder viel mehr Zeit drinnen, dabei ist der PC unentbehrlich. Wieso? Zeitung lesen, einkaufen, recherchieren, Pflegen der (internationalen) Kontakte und die Vereinsarbeit.

Dabei ist EINS uns sehr wichtig geworden: überall nach zu sehen ob es Transparenz gibt. Es wird so viel geschrieben und behauptet, wir möchten kein Opfer von Fake-News werden!

September 2017

Ende Septembers ist der Anfang vom Herbst und Wwoofer kommen in diesem Jahr bestimmt nicht mehr, also ist das Düngen der Gärten ganz Annettes Aufgabe.

Verlauf Wwoof-Helfer: Anfragen für 2017: 24 für einen Aufenthalt von 3 Tagen bis 8 Wochen. Wo kamen die Anfragen her? Nur eine aus Süd-Amerika, alle anderen aus Europa: Deutschland, Spanien, Frankreich, Schottland, UK und Irland. Effektiv geleistete Hilfe: 30 Tagen von wirklich gekommen 3 Wwoofer: 2 Deutsch, 1 Französisch.

Wir haben zeitig angefangen mit den Wintervorbereitungen, denn über Winter soll doch möglichst alles trocken gelagert sein, holz eben so gut wie Dahlien Knollen. So bekam das Auto schon in der zweiten Woche Septembers seine Winterausstattung und konnte die Umstellung schön im Trocknen stattfinden.

Für manche Pflanzen ist es ein bisschen traurig sie schon rein zu holen, weil die gerade am schönsten sind- wie die Engelstrompeten (Datura). Die Nachttemperaturen sind oft weit unter 10 Grad und das vertragen viele nicht. Nur für den Mais und Futterrüben gilt das gar nicht, die lassen wir so lange wie möglich unten im Garten. Weil der Weg runter auf dem Hang so steil ist, brauchen wir einen trocknen Tag dort zu ernten. Unten düngen geht ja auch im nächsten Frühjahr, bei Frost oder Nebel runter gehen ist einfach unmöglich.

In der oberen Weide sieht man schon etwas vom nächsten Garten: an der Rückenseite zum Hang sind schon mehrere Beerensträucher gepflanzt, damit sie sich zum Winter einleben und setzen können. Nach und nach kommt dann Dung aus dem Stall in den Doll steinigen Boden.

Steine von mehr als 25 Kg sind tägliche Funde und machen viel Arbeit. Natürlich sind die Tiere ganz neugierig was ich da wohl mache und hätten am liebsten die Blätter von gerade gepflanzten Johannisbeeren abgefressen…….

Die vielen Schwalben die den Sommer über unsere Fliegen beseitigt haben, sind auf dem Wege in weite Winterquartiere, daher kommen die Greifvögel auch nicht mehr so runter. Aber ein Bienenvolk hat uns gefunden und ist sehr beschäftigt in einer kleinen Höle zwischen den Hauswurz zu bauen, ob das genug sein wird die kalte Periode im Winter zu überleben? Mit Zuckerwasser könnten wir helfen, aber richtigen Schutz ist etwas schwierig! Die Meisen fressen nach wie vor 10 Knödel in gut 1,5 Tag, Knödel in Netze für den Winter stehen schon fertig im Keller. Der Heuschuppen ist wieder aufgefüllt mit Stroh und Heu, damit ganz einfach (wenn es Schnee gibt) alles im Stall kommt.

Nur sind wir noch lange nicht fertig mit dem Brennholz und werden es auch nicht bald schaffen denn Henk darf ja noch einen Monat gar nichts schweres machen. Erst mal sehen ob wir überhaupt die Bänke usw. zeitig und trocken rein bekommen…..

August 2017

Die Sonne hat mit seiner Strahlung die Plane vom kleinen Tomatenzelt zerstört: es ist als ob die Kunststofffolie sich einfach aufgelöst hat. Natürlich haben die Tomaten, Tomatillo und Pfeffer Pflanzen im Zelt noch genug Schutz, aber es sieht aus wie ein großes Sieb…… Dann fängt also das Gesuche an nach einem neuen Glas Haus.

Wir fanden es in Coburg und machten uns an die Arbeit:

Samt Hänger und Werkzeuge finden wir eine junge Familie, die gerade im neuen Heim eingezogen ist. Alles im Garten ist alt und für spielende Kinder absolut ungeeignet. Da kommen wir und helfen mit ein paar Maßnahmen: demontieren das Gewächshaus und einen Rosenbogen und nehmen die mit nach Hause. In 3 Tagen bauen wir das kleine Glashäuschen wieder auf: es passt genau auf der Kleinkläranlage. Top sieht es aus, die öde Fläche schon im vergangenem Herbst bepflanzt , jetzt auch noch bestückt mit einem Hochbeet, Blumen und Gewächshaus.

Die anderen Aufgaben wie ernten und wässern fragen mittlerweil auch mehr Zeit. Zum Glück gibt es häufig Schauer und ist die Erde nicht ganz ausgetrocknet. Die Ernte hält sich in Grenzen, Bohnen pflücken findet jeden 2.Tag statt. Die ersten Tomaten im Zelt sind nicht mehr ganz grün und auch die draußen tragen Früchte. Überall gibt es buntes: die Dahlien in ihren Töpfe entlang den Fußweg, bunte Tupfer im Garten.

Wir fangen noch mit einem Projekt an- auch wenn es kein Wwoofer gibt. Nach der letzten Absage schlußfordern wir, daß nur 3 Wwoofer uns in 2017 bis Pfingsten besucht und geholfen haben. Anfragen kamen viele, Fragen beantwortet, Pläne gemacht. Ist schreiben für manche jungen Leute nur interessant wenn es um Auskünfte geht? Danach überwiegt leider das Schweigen im Walde.

In der oberen Weide nahe der Vogelbeere kommt der neue Garten. Der Dung vom Sommer liegt da ja schon am Hang….. der Wasserbehälter kommt am Stamm vom Baum, der Gitterzaun wird an dem bestehenden Zaun angehakt. Gleich wird es einfacher den Dung an Ort und Stelle zu bekommen: einbuddeln und fertig. Im Frühjahr ist der Anfang schon da und macht es die Arbeit bestimmt etwas leichter.

Schwalben hatten ein Nest mit 4 Jungen im Stall. Wir glauben es hat 2 mal geklappt und deswegen fliegen 10 oder manchmal auch mehr Schwalben über unsere Weide. Die letzten Junge fliegen fast so gut wie ihre Eltern und werden vorbereitet auf dem Abflug….Wir haben beobachtet, daß sie in der Luft gefüttert wurden! Die Räuber (Wiesenweihe, Falke) zeigen sich auch nicht mehr so deutlich, Zeichen für den kommenden Herbst?

Das Forstamt hat 5 Bäume am Weg gefällt, die waren gerade noch nicht am umkippen. Im vergangenem Winter passierte das mit einer großen Tanne, zum Glück hat sie nicht die Kabel beim Sturtz erwischt. Die 5 schneiden wir und transportieren die Stücke hoch, das wird der Anfang für Brennholz im nächsten Winter. Holz soll ja gelagert werden und ganz trocken sein bevor es in den Ofen kommt. Mit den Sommertemperaturen schwitzen wir ganz doll, es ist keine Leicht-Arbeit.

Juli 2017

Der Juli fängt mit einen Regenguß an, wir konnten die Wasserbehälter alle gut füllen. Ob alle Pflanzen genug Wasser bekommen haben? 2 Tage nur haben wir nicht gegossen.

Nur an einem Tag konnte gut ausgepflanzt werden, denn es gab keine Sonne und es war um die 20 Grad. Danach ist es wieder doppelt aufpassen auf Schnecken. Die mögen junges, frisches grün noch mehr als Zucchini bluten.

Und dann ist die brennende Sonne wieder da……. Aber das Gewächshaus wo viel Pflanzen vorgezogen werden ist fast leer. Das nächste steht an: Samenkapsel einsammeln und Samen trocknen. Im Gewächshaus ist jetzt Platz alles richtig aus zu breiten und die große Menge Samen einfach zu verkleinern.

Zwar ist es Sommer, aber einer unseren Aufgaben ist es uns reichlich ein zu decken mit Vorräten: 300 Ballen Heu für die Tiere, Briketts und Öl für die Heizung und dann noch Brennholz.

Das letzte mag einfach aussehen, denn wir wohnen ja schließlich im Wald…….. Im ersten Jahr hier haben wir uns um vergammelte Stämme im Garten und in den Wiesen gekümmert und von der Möbelindustrie Holz Abfälle bekommen. Danach fing die richtige Arbeit an: wie lagert man es praktisch, wo macht man die Arbeit und wo kommt man im Winter einfach ran? Erst mal haben wir innen im Haus Platz gemacht. Stellen abgetrennt mit Regalteile im Heizraum und runter zur Werkstatt. Dort wird gelagert für den täglichen Gebrauch. Brennholzstücke bis an die Decke warten dort trocken: die Stellen sind ganz bis oben voll. Im Freien haben wir zwischen dem Ölhäuschen und der Weide den Rest der Bauzäune aufgestellt, damit es dort Platz gibt für unterschiedliches: Baumteile 1 oder 2 Meter lang die 1 Jahr trocknen sollen, ein Lager für gesägtes Holz, Stücke von 25 bis 35 Cm und das letzte Lager für fertiges Brennholz. Damit beschäftigen wir uns jetzt. Trotzdem bleibt die Suche nach Bäume aktuell! Wir haben zwar mit Silvio 3 Bäume gefällt, daß reicht aber nicht für einen Winter. Soviel Bäume und noch immer nicht die Lager voll??? Kompliziert, weil Lieferanten mit Lkw und Anhänger den Berg nicht hochkommen. Und ohne Anhänger wird nicht geliefert!!! Ja klar, man kann kleine Mengen bekommen, aber dann sind die doppelt so teuer!

Viele Vögel fliegen oft um den Stall oder Weide. Schwalben haben im Stall gebrütet, wir denken die Familie besteht nun aus 5 Vögel, sie sind auf Kabel oder in der Flucht zu bewundern. Aber es gibt auch Schwarze Störche, Greifvögel und viele Meisen die sich täglich melden. Zum Glück interessieren unsere Katzen sich mehr für Mäuse als für (junge) Vögel.

Am 17.Juli kommt die Schafsherde und die Schafe fressen in 2 Tage schön die Grünflächen vom Berg.

Endlich haben wir, bereits gebrauchte, Pflanzensteine gefunden und gleich am Weg zwischen die Linden gelegt. Wir hoffen das damit im Winter besser markiert ist wo der Weg oder Pflanzen sind.

Nach Gewitter mit vielen Blitzen kommt feuchtes Wetter. Am Ende Julis so viel , daß die Wasserbehälter überlaufen!

Hendrik hat wieder etwas an unsere Webseite hinzugefügt: eine Möglichkeit über ´grüne´ oder Umwelt Themen zu diskutieren in Form eines Forum. Wer daran Interesse hat, bitte melden, dann gestaltet er Anmeldenamen dazu fertig.

Juni 2017

Der Juni ist richtig sommerhaft: Sonne, Hitze, wenig regen. In der ersten Woche erreichen die Temperaturen 30 Grad. Schön für unseren Berliner Besucher.

Für die Natur ist es zu trocken und ist jeden Tag gießen notwendig. Im Gewächshaus kommen ständig mehr Keimlinge. Saatschalen leeren, Keimlinge topfen und wenn sie groß genug sind: raus in die frische Luft. So geht es mit Gemüse Pflanzen wie Kohl, aber auch Blumen werden erst ´vorgezogen´. Geht gar nicht anders, denn die ´schwere´ Erde erschwert das keimen und heran wachsen stark.

Dann gibt es auch noch Lebewesen die das Wachstum gefährden: Schnecken, Käfer, Raupen und weitere fliegende Insekten. Der erste Gang morgens ist das sammeln von Schnecken in einen Eimer.

Es ist wirklich erstaunend wie viel diese Tiere fressen, auch wenn sie winzig sind. Sie schaden durch Fräß aller Blätter sanfter Pflanzen, nur der kahle Stängel ist oft noch da, auch wenn es Tomaten sind! Manchmal nicht mal dass! Kürbisse mit 5 Blätter kommen raus und werden in 2 Nächten komplett aufgefressen.

Manche Pflanzen erholen sich, daß dauert aber mehrere Wochen. Die Zeit gibt es hier leider nicht, denn der Sommer dauert kurz und wir können auch nicht früher anfangen, so wie das im Norden der Fall war. Wir möchten gerne eine Ernte von Erbsen, Bohnen, Kohl und Porree. Natürlich kann man noch mal neue Pflanzen einsetzen, bekommt man da das Gemüse wie man sich erhofft? Die Schneckenjagd - jedenfalls jeden Morgen- ist absolut notwendig, ob es genug ist? Hoffentlich.

Diesen Monat werden wir beide die ganze Arbeit schaffen, denn Wwoofer haben sich nicht gemeldet. Solange Projekte soweit nicht weiter gehen oder es besondere Anlässe gibt, schaffen wir es, denn wir sind jetzt im Schnitt von ca. 6.00 bis abends 20.00 Uhr beschäftigt. Richtig Ernte und Verarbeitung der Gemüsen gibt es noch nicht.

Der erste Kopf Salat gab es am 10. Juni, die erste reife Erdbeere am 12. Juni.

13.juni Zuckererbsen auf dem Tisch frisch gepflückt.

Schon am 16. Juni gibt es 40 frisch gepresste Ballen Heu!

Die kommen auf dem höchsten Dachboden, weil es am längsten liegen soll, erst wird das Heu von 2016 gefüttert! Der Grund für altes Heu? Esel, Pferde und Lamas werden zu Fett von frisches Heu und Gras.!

Wegen der langen sonnigen Zeit (Hitzewelle) und 0 Regen ist eine große Heuernte fragwürdig.Der Landwirt, wo wir unseren Heuvorrat kaufen, erwartet dieses Jahr keinen "Zweiten Schnitt". Auch die Kartoffelernte könnte sehr slecht werden.

Wir freuen uns, daß wir schon vor Monatsende den ganzen Wintervorrat Heu für unsere Tiere auf dem Dachboden gelagert haben.( Das ist aber viel mehr als die 40 Ballen)

Jeder braucht jetzt dringend Regen, denn die ganze Natur fragt das. Auch das Gewitter am 22. Juni gibt uns leider wenig : nur 2 mm. Natürlich kommt das gleich in alle Behälter und bekommen das Gemüse und die Blumen reichlich. Aber wenn die Trockenheit durchhält??

Warten wir es ab. Es hat sich jedenfalls etwas abgekühlt auf unter 30 Grad und das ist uns sehr willkommen. (Tageswetter auf der Baerenhof)

Mai 2017

Bis Mitte Mai ist es nicht sehr frühlinghaft, gut zum arbeiten, aber stillsitzen ohne Jacke ist recht unangenehm. Unsere Wwooferin aus Frankreich findet es sogar kalt und sitzt am liebsten drinnen im Wohnzimmer mit ihrem Telefon, Laptop oder Buch.

Die Projekte gelangen langsam ans Ziel:

Projekt 2 die Steine rund den Stall und zur Weide, 2 neue Stufen am Heuschuppen alles gut geschafft.

Gerade war die Arbeit fertig, da kamen Schwalben in der Weide – wie im vergangenem Jahr- und haben die Lage ganz genau in Augenschau genommen. Ja, die Tür ist immer offen und Schwalben sind nützlich weil sie Fliegen fangen und davon gibt es ein reichliches Angebot. Das Nest ist fertig und die Schwalben fliegen aus und ein.

Projekt 1 der Dung und Beete im neuen Garten unten hat länger gedauert als erwartet, aber ist fertig geworden. Die ersten Mais pflanzen im Rand sind da, Kartoffelgrün ist zu bewundern. Eine Zucchini streitet gegen die Schnecken, die Ausnahme Weise Kohlpflanzen (noch?) nicht berühren!

Projekt 3 Die Wasserversorgung der Gemüsebeete ist und bleibt hauptsächlich gießen. Aber die Wasserbehälter sind nicht sehr weit und Schläuche sorgen für genügend Wasser. Leider liegen gelbe Schläuche quer über den Berg.

Projekt 5 Hochbeete im Gemüsegarten. 3 Stück fertig! auf der mittleren Terrasse, ganz eingesät und mit Netze geschützt gegen Katzen und Vögel.

In der letzen Woche von Mai sind alle Bäume und Sträucher wieder schön und grün: alles wächst, leider haben auch Viecher wie Läuse unser Garten im Auge.

Die Wespen, Fliegen, Mücken und fliegende Ameisen suchen einem Platz zum ansiedeln, Fenster bleiben also meistens zu! Ist ja auch besser denn die Wärme bleibt so Draußen. Und wer es wissen möchte? Das aktuelle Wetter ist (meistens) drei Mal am Tag zu sehen auf eine neue Seite. Tages Wetter.

April 2017

April fängt mit traumhaften Frühling an, viele Stunden können wir draußen verbringen.

Wir haben zusammen mit Anna angefangen mit Projekt 1: den neuen Garten am Hang.

Weil es noch Mengen graues Gras gibt – das rutscht gut- kommen erst Teile runter wie: Gitter, Pfähle, Wasserbehälter , Schläuche und Werkzeuge.

Henk braucht fast ein Tag zum guten Wasserdurchlauf in Kombination mit den großen Wasserbehälter oben am Weg funktionieren zu lassen. Ist aber sehr wichtig und jetzt läuft ja einfach noch viel Wasser nur den Berg runter. Wir hoffen daß die Behälter /Anlage im Sommer genug Wasser zu verteilen gibt alle Gärten zu tränken. So wird jeden Tag etwas runter transportiert.

Dann werden Frühbeete wichtig, die 2 kleinen Zelte kommen auf der unteren Terrasse und wurden eingesät mit: Salat, Porree und Kohl. Anderes Gemüse kommt ganz langsam hoch, jedes kleines grüne Blatt freut uns.

So kommt der ganze Garten langsam aus dem Winterschlaf und wird vorbereitet auf Wachstum.

Projekt 1- der neue Garten für Kartoffel und Suckerrüben kommt schrittweise voran, erst geht es schnell, weil Hannah sich doll anstrengt und bald das ganze Dunglager neben dem Haus leer ist und unten ungefähr die Hälfte geschafft. In der Weide liegt noch ganz viel, eine tolle Arbeit für ein Wwoofer: man sieht den Erfolg seiner Tätigkeit.

Zu Ostern gab es nicht nur Eier oder schönes Frühlingswetter, sondern auch Schnee, der liegen blieb……..und am 18 April waren auch die Tannen wieder weiß! Wie gut das alle Kokosplatten die Füße der im Nachjahr gepflanzten Bäumchen noch schützen gegen den Nachtfrost. Trotzdem überleben nicht alle, zum Glück hatten wir keine 20 Cm Schnee, nur Eis auf den Wasserbehälter und Gießkannen.

In der letzten Woche von April wird Projekt 2,

die Hochbeete im Gemüsegarten fertig und schon am 26. April bekommt das mittlere Kräutersamen. Wenn dann die Sonne kommt und gute Temperaturen, stehen dort hoffentlich bald Pflanzen die NICHT von den Schnecken gefressen werden.

März 2017

Es fängt an mit Frühling, aber nur für 2 Tage. Die haben wir natürlich ganz draußen verbracht. Nach solchem Winter und noch viele Schneereste gibt es mega viel zu tun.

Die Strohreste aus dem Stall bilden ein riesen Haufen der im Gemüsegarten eingegraben werden soll: nicht nur gut wegen den Dungreste drin, sondern für das auflockern vom Boden und Bodenstruktur. Mitte März ist die mittlere Terrasse fertig zum pflanzen von Zwiebeln.

Die ersten Schneeglöckchen blühen seid den 10. März. Wenn die Bäumchen entlang dem Rand unseres Grundstücks vom Winterschutz befreit sind, sieht es gleich besser aus. Wir brauchen fast eine Woche überall Laub und Stroh weg zu harken, damit die Wurzeln Luft bekommen und Feuchtigkeit sich gut verteilt.

Die Stecklinge von Tannen haben alle überlebt, alle schön samt Topf in der Erde eingegraben und mit Laub abgedeckt. Bald kommen sie an Ort und Stelle, irgendwo am Rand Abstand ca. 1 Meter vom Weg auf den Hang, prima Aufgabe für einen Wwoof Helfer.

Das Grün der Kaiserskrone wächst jeden Tag mehr als 1 cm, für die Blüten brauchen wir jedoch Geduld.

Am Ende von März sind endgültig die Schneereste ganz weg und haben wir wieder unsere Holzbänke draußen gestellt. Schön in der Sonne Kaffee trinken, aber vorläufig noch nicht ohne Mantel! Wenn die erste Wwoofhelferin kommt bringt sie Sonne und Frühling mit und machen wir den Anfang mit Projekt 1.

Projekt 1: ein neues Feld auf dem Hang zum Anbau Futterrrüben und Kartoffel. Dazu gibt es unterschiedliche Arbeit außer düngen, einzäunen Wässerungsmögligkeiten schaffen. Schon ab Ende März arbeiten wir dran.

Geschafft: Lage für die Beete, Zaunpfähle und Gitter runtergebracht. Jetzt brauchen wir die zugesagten Hilfe um weiter zu machen. Die Rüben und Kartoffel liegen schon fertig.

Februar 2017

Der Anfang ist zwar noch immer im Schnee, doch werden die Temperaturen tagsüber milder. Der Nachtfrost hat uns fast den ganzen Monat beschäftigt, genau wie der Schnee. Es hat bis zum23. gedauert bevor alle Dächer wieder frei waren, der Boden allerdings noch nicht.

Schöne sonnige Tage, die den Frühling versprechen gab es auch und die ersten Vögel zeigten sich. Der Blaureiher war schon zu zweit, während die Biber richtig anschwoll und durchs Tal rauschte. Vögel zwitschern hängt voll im Raum.

Wir bekamen Besuch von einen früheren Wwoofer, Sari kam zu uns, ganz aus Japan. Wir haben uns riesig gefreut. Leider war sie 1 Tag zu früh weiter gereist um sehen zu können, daß die Tiere ab den 25. endlich wieder in der Weide sonnen und toben konnten.

Das putzen vom Stall, was wir ja täglich machen, ist viel einfacher wenn die Bande draußen ist. Sie sind immer Neugierig und stehen um die Wette im Weg. Da ist laufen oder rennen eine viel bessere Ablenkung.

Auch das Gewächshaus ist endlich wieder erreichbar - ohne bis zum Hals im Schnee ab zu sinken. Dann wird es endlich Zeit sich mit Blumenzwiebel zu beschäftigen.

Schnee schieben ist hoffentlich vorbei, aber es wird bestimmt noch 2 Wochen dauern bevor alle Pflanzen wieder frei stehen werden! Am 27, blüht der Hamamelis am 28. Schneit es wieder! Mal sehen wie es mit dem Frühlingsanfang weiter geht, wir möchten so gerne den Winterschutz entfernen.Eine Warnung hatten wir im vorigem Jahr... Da gab es noch Schnee am Ende von April!

Januar 2017

Wo hat sich der Wolf versteckt? Steht wirklich einer auf dieses Bild! Lösung irgendwo auf diese Webseite.

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Das Neujahr fängt gut an, zwar gibt es Dauerfrost, ist aber ganz OK. Schon an den ersten Tagen Januars gibt es eine Schneeschicht von über 30 cm. Der Weg wird von einen Schneeschieber befahrbar gemacht, täglich kam man mit dem Gefährt vorbei.

Weil es nicht nur Schnee sondern auch Frost gab, gab es für die Weidentiere keinen Auslauf in die (Schnee)Wiese. Eine Nacht ( 6 + 7. Januar) wurde soviel Frost gemeldet- über 15 Grad- dass Henk die Stalltüren verschlossen hat. Es war ein guter Einfall, denn die Temperatur mit geschlossenen Türen war 7 Grad höher als draußen. Sogar die Biber war 2 Nächte ganz zugefroren, das Wasser strömte einfach unter den Eisbrücken hindurch!

Es schneite weiter und die viele Wintersportler bekamen mehr als eine Portion Schnee…Alle Pisten, Loipen und Ski-lifte sind im Januar im Einsatz. Masserberg ist ganz nah, weniger als 10Km Entfernung , dort können Wintersportbegeisterte im Schnee toben. Trotz aller Begeisterung fahren wir nicht hin: Wir brauchen das Tageslicht zum Schneeräumen. Der üppige Schneefall bringt auch ein paar Probleme mit:

nicht nur sind die Winterdienste ständig im Einsatz auch die Bäume sind gefährdet: 2 sind auf den Kabeln über unseren Weg gekippt. Und natürlich im Wochenende! Zum Glück sind die Stromleitung und die Telefonverbindung nur eine Stunde abgeschaltet worden. Im Wald sind allerdings mehrere Bäume umgestürzt, da bleibt es nur hoffen: nichts schlimmeres wird geschehen.

Jetzt ist der Januar fast vorbei, der ganze Monat gab es Dauerfrost, die Schneemassen an Rande vom Weg sind teilweise über 1 Meter hoch. Wie das alles wegkommt wenn die Temperaturen plötzlich steigen? Matsch natürlich, aber wie viel davon und wie lange soll das dauern bei dieser Masse?