Oktober 2018

Die Herbst Temperaturen in diesem Monat gefallen uns sehr, wir können viel draußen machen. Endlich kann man ohne weiteres malen, Pflanzen umsetzen, sogar genießen in der Sonne oder Kaffee trinken im T-Shirt. Zwar gibt es morgens oft Nebel, wenn der weg ist macht die Sonne viel mehr Spaß als im übergroßen Teil des Sommers.

Auch jetzt noch steht täglich gießen auf dem Programm: die Erde hat sich noch lange nicht erholt vom trocknen Sommer und der Dürre. Geregnet hat es fast nicht und Unterirdische Speicher/Bodenschichten sind noch immer knochentrocken.

Endlich können wir unseren Haushalt wieder normal steuern, denn es gibt ab den 10.Oktober einfach von der Sonne aufgewärmtes Wasser.












Auf diesen letzten Schritt vom Projekt Wärme haben wir fast 3,5 Monate gewartet! In der ersten Woche von Juli hat die Arbeit angefangen und jetzt ist das Ganze im Stande gesetzt. Unsere Nerven wurden vom Heizungsbauer bis zur Reißprobe getestet und das bei dieser Sommerhitze von 2018. Wir fragen uns schon was das Klima im Winter für Nervenkitzel plant. Daher genießen wir dieses kurze Intermezzo der guten Wetterlage intensiv. Im Kopf eine Liste Aufgaben die vor Monatsende fertig sein soll, wenn das Wetter gut bleibt ist es möglich. Ab den 20. friert es und gibt es morgens einen weißen Hang.

Regen hatten wir allerdings noch immer nicht und die Behälter werden langsam leer. Soll auch so sein, denn im Winter soll alles leer sein, damit die Zapfhähne nicht kaputt frieren. Auch die großen Becken sind leer, damit sie eine Schicht Farbe als Abwehr gegen Frost und Rost bekommen, das geht natürlich nur wenn alles trocken ist. Das Anstreichen von Holzsachen mit Lasur haben wir zum Glück schon geschafft und die Gartenmöbel stehen schon irgendwo trocken zum überwintern.


















Langsam kommt die Zeit für Mäntel, Schal und warme Füße. Die Zentralheizung funktioniert ab den 20. Oktober und der Manager am Ofen (kleines Bildschirm) beschäftigt sich mit seinem Lernprogramm und meldet sich …..Jedenfalls ist er herrlich warm, wenn man rein kommt und nachts wenn man mal aufstehen muß. Die Tiere kommen hauptsächlich nur noch in die obere Weide. Leergefressen sind allerdings beide Weiden. Es geht schneller und einfacher sie rein zu bewegen, wenn sie in der oberen Weide sind. Am 28.Oktober fuhr der Salz-Streuwagen seine Runden durchs Tal, also wird Winterwetter in den Kammlagen schon ganz da sein. Wir bekommen nur eine Probe im Augenblick und sehen auch den großen Schneeschieber gerne vorbeifahren, aber im Moment brauchen wir den ja nicht.

September 2018

Es ist Herbst, nur spürten wir davon am Anfang Septembers sehr wenig. Nach den 3 Tropfen Regen am 13. August bekamen wir gar nix mehr aus dem Himmel. Nachts ist es herrlich kühl, denn die Temperaturen gehen zurück auf 4 Grad und jeden Tag kommt die Sonne später über die Bergen. Später nachmittags gibt es schneller Schatten, zuerst im oberen Garten, da kann man wenigstens etwas machen. Sehr viel „Buddelarbeit“ steht an, aber die Temperatur macht körperliche Anstrengung schwer.

Wir haben nochmal 2 Wasserbehälter in Sonneberg gefunden und die stehen- genau wie alle Anderen auch- fertig zum Füllen, denn die Wasserspeicher sind komplett leer.

Langsam wird der Garten aufgeräumt:

Jeder Tag gibt es rote Tomaten und es reifen so viel zur gleichen Zeit, daß einkochen notwendig ist. Deko kommt rein im Keller.

Nicht winterfeste Pflanzen werden im Gewächshaus gebracht und in die Erde gesteckt, bekommen Blätter als extra Schutz, andere wie Oleander und Geranien, kommen rein ins Haus. So ist das kleine Pflanzenzimmer neben unser Schlafzimmer ganz schnell voller grün. Zuerst sieht es ziemlich traurig aus, denn dieser Umzug mögen die Pflanzen gar nicht und reagieren dann mit viel gelbe, statt grüne Blätter. Es geht aber leider nicht anders.

Die Winterharten Stauden und Sträucher haben es bestimmt nicht einfacher, sie bleiben am Standort und haben genug Energie speichern können. Ob es genug war merken wir erst in einem halben Jahr!

Der erste richtige Nachtfrost war da, der Berg war am 25. September morgens ganz weiß und es dauerte Stunden bevor alles wieder von der Sonne abgetaut und aufgewärmt war.

Die Freilandtomaten ernteten wir zuerst, die im Zelt als letzten: dafür brauchten wir 8 große Eimer. Die Tomatenernte ist in „Sybillas Zimmer“ untergebracht und steht jetzt voller Tomaten die reifen. Die große Wasserpumpe kam rein und die Wasserspeicher werden nach und nach komplett geleert.

Dann kommt die Zeit die Füße der Bäumchen abzudecken mit einer Kokosfaserplatte. Diese augenscheinlich kleine Aufgabe dauert mehrere Tage, weil es nur wenige Stunden gibt ohne kalten, fast gefrorenen, Boden.

Die letzte Woche Septembers haben wir den Küchenherd wieder angezündet. Morgens und abends ein paar Stunden, damit es angenehm warm ist am Frühstückstisch oder abends, wenn wir noch ein bißchen am Computer arbeiten möchten. Die Wettervorhersage erwähnt noch kein Schnee, aber ob das noch lange dauert? Hoffentlich noch ein paar Wochen, damit die Solar Paneele aufs Dach liegen und unsere Heizungsanlage endlich fertig gestellt wird und wir optimal natürlichen Ressourcen nützen können. Die Warmwasser-Speicher warten schon ab der ersten Woche Julis auf Einsatz und Sonne war ja fast zum Verblöden da.

August 2018

NACHRICHT. Leider sind im Moment einige Seiten nicht erreichbar, oder gesperrt. Im Prinzip wegen Privacy Regeln. Das Kontaktformular, weil wir immer noch nicht wissen ob Daten gespeichert werden (Datagesetz) Die Bilderseite, weil ALLE unsere Bilder plötzlich öffentlich sind. Auch die Bilder die wir, im Moment, nicht veröffentlichen möchten. Das zu ändern braucht zeit, also erst im Herbst wenn draussen weniger arbeit ist. Hier mal eine Probe für Video auf die Webseite( mit Musik!). Einfach mal drauf Klicken und es läuft. Erzähl mal was Ihr davon hält, melde dich mal, ihr kennt ja unsere E-Mail Adresse. webmaster (at) der-baerenhof (punkt) de

So, und jetzt der Blog vom August. Im Sommer soll die Sonne möglichst oft die Erde erwärmen. In diesem Jahr hat das mit der Wärme allerdings besser geklappt als mit der nötigen Feuchtigkeit. Endlich am 13. August kamen 3 Tropfen Regen runter, wir hatten diesmal wirklich Pech nix ab zu kriegen, denn es gab Gegenden wo es mehr als nur „Feucht“ wurde. Jedenfalls ließ die Hitze etwas nach und konnte in der Nacht das Haus sich etwas runterkühlen!

Auch gibt es weniger Pflanzen die viel Wasser brauchen: die Beerenernte ist längst vorüber, Kartoffel und Zwiebel liegen bereits im Keller und Samen trocknen für ihren Einsatz im nächsten Jahr. Ein richtig großer Kürbis (40 cm Durchmesser) haben wir dann doch abgeschnitten, er fühlte sich recht hohl an und wog nicht übermäßig viel. Der Keller sieht schon richtig bunt aus mit so viel unterschiedliche Lebensmittel zum Lagern als Wintervorrat.

Tatsache: es ist leider noch immer knochentrocken: Regen fehlt, die Wasserspeicher sind so gut wie leer und das Ende der Dürre nicht in Sicht.

Die Tiere haben sich endlich entschlossen täglich mehrmals zur unteren Weide zu gehen zum fressen. Die obere Weide ist schon wochenlang gelb und dermaßen der Dürre betroffen, daß es dort wirklich nix grünes mehr gibt.

Im ganzen Monat wird im öffentlichem Raum tüchtig gearbeitet: die Brücke unten an der Bergstraße wird saniert. Eine ganze Woche dauerte das geklopfe und gehämmere bis der alte Beton abgeführt werden konnte. Dann kamen neue Fundamente und Schichten (mit Stahlflechtwerk) Beton. Es zeigt sich als eine ungeahnt riesige Aufgabe, die sich über Wochen hinzieht. Als dann auch noch der Wasserverband dazu kommt ist das Chaos komplett…Die Ampel macht Überstunden und leuchtet 24 Stunden, jede paar Tage kommt jemand der die Batterie auswechselt damit es immer funktioniert.

Die Wasserleck-Sucher erkunden den Berg und unsere Wiesen. Sie suchen vergrabene Wasserleitungen und einen Abschließer. Sie finden erst nur ein kleines Leck in dem Rohr in Nähe der Brücke. Sie kommen nach ein paar Tagen zurück mit einem Bagger um die alte Röhre aus zu wechseln. Tellerhammers Wasserzufuhr soll ja auch in Zukunft ohne Probleme gewährleistet sein, dazu arbeiten bis 4 Arbeiter + 1 Chef fast 1 ½ Wochen.

Am 29.: ein warmer Tag so sind die Schwalben-Kinder endlich ausgeflogen. Zwar hüpften sie schon etwas auf den Balken im Stall rum, sie warteten anscheinend auf genug Auftrieb der Luft. Hoffentlich gibt es noch Zeit genug stark zu werden für die große Reise nach Afrika. Für uns gut geplant, denn so konnten wir die erste Markise, der Sonnenschutz vor den Stall aufhängen, auch wenn der Herbst nicht weit mehr ist. Wenn die Sonne da ist, möchten wir die Hitze soweit es geht, ausblenden. Obwohl man sagt das es in 2003 vielleicht noch wärmer war, für uns war es zu warm und wie es in direkter Zukunft aussieht, kann ja keiner genau wissen.

Am allerletzten Arbeitstag im August, kommt dann endlich das Gerüst am Nebengebäude für die Solarpaneele. Damit unsere Heizungsanlage endlich ganz fertig gestellt wird und wir optimal natürlichen Ressourcen nützen können. Wir sind schon 2 Monaten ohne (von der Sonne)geheiztes warmes Wasser. Wir hoffen nächste Woche duschen zu können mit Wasser erhitzt von 3 Solarplatten auf dem Dach, die Warmwasser-Speicher warten schon ab der ersten Woche Julis auf Einsatz und Sonne war ja fast zum verblöden da. Im Sommer einen halben Tag heizen mit Holz, nur für Brauchwasser, ist doch Wahnsinn??





Juli 2018

Bis jetzt ist es ein ungewöhnlicher Sommer, nicht nur dem Wetter wegen. Zwar haben wir Projekte geplant, die Arbeit die damit zusammenhängt gelingt einfach nicht richtig. Dafür braucht man Kraft und Zeit, daran mangelt es. Dank unseren vielen Wasserbehälter ist genug Regenwasser gespeichert. Jedoch die tägliche Arbeit: stundenlang mit Gießkannen herumspazieren, wird nicht weniger oder leichter. Klar im Frühjahr bei der Aufzucht wird viel Wasser gebraucht, aber auch in einem Sommer wie diesen, ist es nicht anders, eher ungewohnt. Auch (junge) Bäume behalten wir ins Auge: sie brauchen bei dieser Trockenheit einfach unsere Unterstützung. Also spendieren wir täglich dem grünem Ganzen viel Aufmerksamkeit und pflanzen, wenn nötig öfters neu an, sowie mit Sonnenblumen oder Kürbisse. Denn zarte kleine Pflanzen sind innerhalb eines Tages verschwunden in einem Schneckenmagen.

Auch Grashüpfer (Grillen) auf den Wiesen tasten richtig zu und wachsen in bunten grünen Kleid auf. Es gibt viele Unterschiede bei diesen Insekten in Größen und Aussehen, abends geben sie öfters ein Konzert und ist es als ob der ganze Berg zirpt.

Die Schwalben haben 3 Jungen großgezogen, Flügge seit der ersten Woche von Juli. Diese emsigen Tiere fliegen wieder ein und aus und bauen fleißig weiter im Stall.

Wie warm es bei uns in diesem Monat war? Ziemlich heiß, aber recht oft weit über 30 Grad. Hohe (Körper)Temperatur nicht ausschließlich von Sonnenschein…. Manche Schwitz Arbeit haben wir auch im Hausinneren geleistet: wegräumen vom Holzvorrat, weil an dieser Stelle 2 Speicher gebaut wurden für die Solarplatten die auf dem Dach kommen. Zum renovieren oder bauen ist natürlich die Sommerzeit sehr geeignet, so fing es in der ersten Woche Julis richtig an mit Handwerker. Leider hat ein Lieferwagen uns das Telefonkabel zerrissen und hatten wieder mehr als einer Woche keinen Draht zur Außenwelt. Unsere oft beschränkten Kommunikationsmöglichkeiten sind schon länger ein heikles Thema. Über das Telefonkabel bekommen wir auch den Anschluss zum Internet, aber Handy funktioniert hingegen sehr eingeschränkt oder gar nicht.

Die Deutsche Post liefert Briefe pünktlich ab, aber andere Lieferservices von Post besorgen uns große Probleme: viele Poststücke kommen gar nicht an. Manchmal dauert es 3 Monate bis ein Brief im Briefkasten landet, ob es schon überhaupt schon einmal zügig ging? Kann man leider nicht nachverfolgen. Fakt ist, daß wir viele Briefe nicht bekommen haben. Die Regionalpostzustellung funktioniert hier dürftig und so wurde mancher Brief nochmals verschickt, aber dann mit der Deutschen Post, doppelt gemoppelt und mit Ärgernis versehen also. Wo ist die Gründlichkeit der Deutschen Betriebe geblieben? Uns fallen immer mehr kleine Ungereimtheiten auf, vielleicht weil das Leben hier ganz anders ist als im Norden Deutschlands und es schon lange so heiß ist als nie eher.

In Deutschland wird sehr viel Müll produziert, aber auch entsorgt. Eine der Maßnahmen für Bürger ist der gelbe Sack für Recyclingzwecke. In Thüringer ist dieser Sack allerdings nicht gelb, sondern Gold. Die Farbe ist überall gleich, nur die Bürger müssen sich hier anstrengen eine Rolle der Säcke von den Behörden zu bekommen. Wieso? Keine Ahnung, jedenfalls bekommt man die Säcke hier nicht beim einkaufen im Supermarkt, sondern nur bei der zuständigen Kommune. Eigentlich sollten wir 10 Km fahren für eine Rolle Säcke, denn dafür ist die Gemeinde Masserberg zuständig. Dort kommen wir aber nie! es gibt dort zwar eine Behörde und eine Kurklinik, aber nicht etwas Wichtiges für uns. Müssen wir denn nur wegen Säcke die Umwelt verschmutzen? Wenn wir für eine Fahrt dann 10 oder 15 Rollen bekommen würden, ist es noch zu erwägen, aber es gibt nur eine Rolle (pro gemeldete Person) Wieso? Vielleicht ist es einfacher und weniger stressig, wenn wir die Säcke in Zukunft aus ein anderes Bundesland importieren.

Seit 2 Monate hat es kaum geregnet, alles ist knochentrocken. Wir passen auf dem Berg und seine Besucher auf soweit es geht, auch wegen der Waldbrandgefahr. Es scheint uns, daß wir wegen den Wald immer mehr aufmerksam sind. Das Forstamt lobte fast unsere Beteiligung. Für uns ist es normal daß man im Wald nicht raucht, und jetzt überhaupt, sind wir scharf das niemand das tut, auch nicht auf der „Telefonbank“.

Jetzt muß man sich der Natur unterordnen: viel ausruhen, trinken, keinen Stress, nicht den ganzen Tag Wasser schleppen und die Arbeitszeit beschränken. So fangen wir morgens um 6 Uhr an und schaffen bis halb 11 und machen erst weiter nach 16.00 Uhr.

Die „Telefonbank“ ist ein Phänomen, das Menschen aus der Pension unten an die Bergstraße erfunden haben. An einem bestimmten Punkt den Berg hoch hat man Handy Kontakt. Das gibt es nicht in Kilometer Entfernung! Öfters setzen Menschen sich dahin und reden so laut, dass es unsere Ruhe stört. Anscheinend haben diese Menschen auch niemals davon gehört das man im trockenem Wald nicht rauchen darf. WALDBRANDGEFAHR? Wieso, ich rauche doch nur auf dem Weg und nicht im Wald?






Juni 2018

Wie im Mai ist es warm oder sogar schon richtig heiß und knochentrocken. Ab und zu ein Tag ganz ohne Sonne freut uns . Meckern über Wetterbedingungen bringt so wie so nix. Im ganzen Monat gab es nur 2x etwas Regen. Die Wasserbehälter füllten sich, sind aber noch immer nicht ganz voll. Die Wasserversorgung zum gießen ist damit zum Glück vorläufig gewährleistet, auch wenn es nicht mal 10mm Regen gab. Wir speichern ja den Regen in 11 Wasserbehälter! Wir freuen uns an den vielen bunten Blumen auch wenn sie schnell verblüht sind. So sind die Wiesen nicht grün, sondern unterschiedlich bunt und noch nicht gelb. Auf dem Hang zur unteren Weide und Garten ist die Farbe überwiegend weiß, da wachsen mittlerweile viel „Unkräuter “ mit hier und da etwas blaue Glöckchen, wilde rosa Nelken, Malve oder Johanniskraut.

Unsere Tiere sind immer wieder ganz gerne im Stall, im Winter, weil es dort geschützt ist und warm. Im Sommer wie jetzt, schützt er vor lästigen Fliegen und wird es nicht so warm wie in der Sonne. Klar morgens gehen die Tiere in die Weide, fressen und sind ganz schnell wieder zurück: es gibt zu viel lästige Fliegen. Unsere Beobachtung von Fliegen ist Erstaunen über Vielfalt und Verhalten. Die Lamas legen sich oft hin zu fressen, weil sie dann jedenfalls einfach den Bauch freihalten. Den Fliegen macht es nicht aus wen sie belästigen, die Tiere oder uns. Und bei der Arbeit in unserer „Schräglage“ ist Gleichgewicht absolut nötig um nicht hinzufallen, die Fliegen wissen das glaube ich auch……

Die Obsternte hat angefangen, schon mehrere Kilos Beeren sind uns durch die Hände gegangen. Nicht nur die Beeren sind früh reif, eigentlich ist alles sehr früh, in den Feldern (Getreide) wird es schon gelb. Nicht durch gelbe Blumen, sondern weil es so lange trocken ist und Getreide/Gras nicht länger grün bleibt, schon jetzt reif scheint. Wir sind riesig froh, daß die Heu Lager schon gefüllt sind für den Winter. Es war eine Woche mit sehr viel hin- und her fahren zum Landwirt. Aber der Vorrat Fressen für unsere Tiere für den kommenden Winter: das Heu ist trocken und komplett da, Stroh kommt dann später noch hinzu.

Jetzt kommt die Zeit das wir uns um weitere Vorräte kümmern und um Wärme im Winter. Bis jetzt Null von Helfern, zwar haben sich Menschen informiert, gekommen durch unser Wwoof-Netzwerk: keiner. So geht es mit den Projekten nicht vorwärts, da wäre eine Hand mehr sehr hilfreich. Wir sind schon froh, wenn das gießen geschafft ist und es noch genug Wasser gibt für den nächsten Tag. Hoffentlich wird die Lage sich im Juli und August verbessern. Wir sehen auch den Wald immer mehr trocken werden…………

Mai 2018

Schon der Anfang vom Mai ist warm, die Eisheiligen sind unbemerkt verschwunden. Viele Blumen blühen sogar in diesem Klima zeitgerecht: Erst Osterglocken, dann Tulpen, danach Maiglöckchen und sogar die Pfingstrosen zu Pfingsten. Das passiert nicht oft, aber jetzt. Nur ein Mal brauchte ich die Kartoffelbeete wegen Bodenfrost abdecken. Vieles im Gemüsegarten fängt an zu wachsen. Die Obstbäume und Beerensträucher blühen. Leider hat nicht alles den Winter überstanden, aber es gibt zum Glück vieles frisches Grün.

Die Gemeinde hat bunte Betriebswagen, man sieht sie also gleich. Wieso fuhr einer mit voller Geschwindigkeit den Berg hoch? Die umgekippten Bäume sind doch schon seit vergangenem November in dieser Verfassung? Dieses Verhalten bestätigt unsere Angst um einer unseren jungen Katzen. Die schwarz-weiße ist verschwunden. Was passiert ist? Hoffentlich nix, aber wenn die Straße dermaßen wild befahren wird………..

Halb Mai ist die Zeit da, daß die Schafe auf ihren Wanderzug bei uns vorbeikommen. Der Schäfer ruft uns an wann es soweit ist. Wir stellen die Netze auf um unsere Gärten zu schützen. Dieses Mal kam die Herde gegen Abend und es verlief soooo ruhig. Es gab fast keine Köttl auf der Straße und nachts keine Schafsgeräusche! Die Schafe ca. 1000 Tiere gehen wie immer auf den Hang hinauf, am nächsten Tag geht es dann weiter hoch Richtung Schnett, so auch dieses Mal.

Recht schnell kommen alle Pflanzen raus, in Töpfen, werden gesät oder eingepflanzt an Ort und Stelle. Das gießen der Keimlinge drinnen ist vorbei. Weil es so warm, trocken und windig ist sind die Morgenstunden da zum gießen, nur genug Wasser+ Wärme unterstützen das Wachstum erheblich. Zwiebel zeigen sich ja schon lange und auch die Kartoffel sieht man deutlich. Nur im oberen Garten passiert noch nicht viel: sähen macht nicht viel Sinn in der groben Erde. Vorläufig bleibt es bei Beerensträucher, Erbsen und Kohlpflanzen. Bis jetzt hat jeder Garten ein Wasserbehälter, die Trockenheit so früh im Jahr, macht uns Nachdenklich. Wir sind sehr sorgsam mit unserem Wasserverbrauch und verschwenden nicht. Verbesserungen am Hof gestalten wir meist in Projekte, Für dieses Jahr haben wir uns einen besseren Transport ausgedacht. Das Thema Wasser hat jedoch Priorität. Als wir ein Angebot für 1000 Liter Wasserfässer bekamen, haben wir gleich reagiert. Als Investition für mehr Wasserspeichern brauchten wir 100€ und etwas mehr als 2 Tage Arbeit. So ist es möglich 2 Fässer mit Direktanschluß an der Dachrinne zu nützen. Nur der Regen fehlt noch und stehen sie leer da. Wenn wir weitere Wasserresourcen nötig haben und der Klimawandel sich weiter bemerkbar macht, brauchen wir weitere Ideen.

Unsere Wahl ist ein so natürlich mögliches minimalistisches Leben im Einklang mit der Natur. Unser Ökologischer Fußabdruck soll eigentlich noch weiter schrumpfen als jetzt der Fall ist. Wir gebrauchen wenn es nur eben möglich ist natürliche Baustoffe und Materialien, wenn es sich vermeiden lässt gebrauchen wir keine Kunststoffe. Ernähren uns mit Bio-Produkten – Regional oder aus eignen Gärten- Fleisch kommt bei uns nicht auf dem Tisch, kaufen viel bereits Gebrauchtes wie z. B. Kleidung (natürlicher Grundstoffe) oder Steine zur Ausbesserung unseres Fußwegs. Auf ein Auto können wir leider nicht verzichten aber auf Urlaub schon, unser letzter Urlaub war die Hochzeitsreise in 2005!

Die Ferien fangen bald an und viele Touristen kommen jetzt schon in den Thüringer Wald. Motorräder fahren schon mehrere Wochen durch unser Tal, Hikers kommen über unseren Weg und Laufen zur Jugendherberge in Schnett. Alles weil es so schönes, warmes Wetter ist und die Natur jeden einlädt.

April 2018

April fängt gut an: die erste Wwooferin kommt und hilft uns mit dem Frühlingsstart. Es gibt viel zu tun, daher ist ihre Hilfe sehr willkommen. Wir fangen an mit der Aufräumarbeit im Wald und bekommen so Brennholz. Erst ist es aber wichtig, daß die Tiere wieder in ihre Weide können, denn die Sonne lockt jeden raus. Auch die kleinen Katzen erkunden die Umgebung, zwar nur wenn Iwan (unser Kater) drinnen ist und schläft und die anderen sich in aller Ruhe austoben können. In den Nächten friert es noch und sind die Beete erst zum Teil eingesät. Die Natur reagiert auf Sonne und vieles wird schlagartig grün. Von einem Tag auf dem anderen gibt es überall Buntes und Blüten und sehr viele gelbe Pollen, denn vieles bekommt eine gelbe dünne Schicht.

Ob es bei uns etwas wie Frühlingsputz gibt? Ja, klar, aber nur Fenster auf und frische Luft rein reichen da lange nicht! Es gibt draußen überall eine hauchdünne gelbe Schicht. Es kommt uns vor Wochenlang im Pollenstaub von Tannen und Fichten zu leben, zum Glück sind wir nicht allergisch, sonst hätten wir eine schwere Zeit. Weil wir größenteils mit Holz heizen gibt es nicht nur im Flur kleine Holzreste vom lagern und Asche. Und noch brennt der Ofen in der Küche Tag und Nacht.

Eine andere Arbeit die wir schon erledigt haben ist etwas ganz außergewöhnliches und wichtiges: den Wassertank säubern von unserem Trinkwasser. Dazu braucht man 2 Personen, 1 Leiter, 2 Eimer, Bürste, langes Seil, großes Stück Pappe, ganz saubere Gummistiefel und richtig Zeit zur Vorbereitung.

Weil das schöne Frühlingswetter sich hält, bekommt auch unser Auto einen neuen „Outfit“: Sommerreifen und Soft-Top.

Im Garten wird der Gemüseanbau gestartet, zuerst kommen die Puffbohnen, natürlich gut abgedeckt von einer dicken Schicht Erde, Erbsen und schon am 17 April traue ich mich Kartoffel auf die untere Terrasse ein zu buddeln. Ein Wagnis? Ja, denn hier in Thüringen behält man die Eisheiligen sehr im Auge……alles darf raus, aber nachts wieder zurück ins Gewächshaus! Das geht gut mit Topfpflanzen die akklimatisieren sollen. Aufpassen ist die Parole, denn auch Pflanzen können einen „Sonnenbrand“ bekommen! Noch vor Ende Aprils sehen wir schon winziges grün von Kartoffel, Bohnen und Erbsen. Wenn das nur gut geht!

Die ersten Schwalben haben sich gemeldet, aber noch nicht alle sind da. Im vergangenen Jahr waren es über 20, jetzt erst 3. Die schwarzen Störche haben sich die Umgebung genau angesehen, sie flogen am Fenster vom Arbeitszimmer vorbei, dann sieht man erst recht wie groß die auf Augenhohe sind!

Auch schafften wir viel Waldarbeit und haben mit dem Anhänger die Holzstücke transportiert zur Ablage neben der Weide. Brennholz machen geht erst weiter, wenn die Wand vom Lager imprägniert ist und die 3 Lager ganz leer sind. Es dauert ja schließlich eine ganze Zeit bevor alles trocken ist und in den Öfen geheizt wird. Gutes Wetter macht die Arbeit leichter und die Laune gut, so wie in den vergangenen Wochen also.

 

 

 

 

 

 

 

März 2018

Durch den strengen Frost ist die Biber zugefroren, sogar eine komplette Eisdecke hatte sie an mehreren Stellen. Wir sehen von unserem Haus aus natürlich nur ein kleiner Teil vom Bach. Nur zum einkaufen machen wir eine kleine Fahrt, da führte unser Weg uns durchs Bibertal Richtung Hildburghausen. Die Straße liegt teilweise fast am Ufer der Biber. Bei solcher Nähe sieht man die Änderungen am Bach gleich. Auch wo die Temperaturen schon 3 Tage über Null waren: die manchmal recht fließende Biber war noch komplett vereist. Zwar gab es die ersten Risse im Eis, die Fläche war entweder eine Eisschicht oder aus allerhand Eisteilen aufgeschichtet am Ufer und wieder zugefroren.

Da wunderte es uns nicht, daß unser Wasserbehälter nach 7 Tage noch nicht ganz aufgetaut war. Ja, die Oberfläche schon und Gießkannen konnten wieder gefüllt werden, nachdem ein Loch- groß genug für die Kanne- im Eis gestoßen wurde.

Im April haben wir bestimmt wieder flüssiges Wasser, jetzt aber noch nicht.

Weil der Boden auch hart ist, können vorläufig die Beeren und Obstbäume nicht aus ihren Töpfen und warten- wie wir auch- auf sonniges Wetter mit Temperaturen über Null. Am 24. März war der Winterdienst noch mal hier um die Straße zu putzen und im Tal die Kreuzung zu streuen.

Endlich in der letzten Woche von März ist der Boden soweit aufgetaut, daß sich der Boden bearbeiten läßt. Töpfe kommen im Gewächshaus zum akklimatisieren, die erste Gartenbank kommt raus. Viele Schubkarren voller Laub werden eingesammelt, damit die Wurzeln wieder mehr Luft bekommen und das Wachstum losgeht.

Schneeglöckchen gibt es schon und Krokusse blühen fast, die Kaiserkronen wachsen täglich mehr als zwei Zentimeter. Überall gibt es kleine grüne Pünktchen. Endlich Frühling!?

HOFFENTLICH.

Februar 2018

Im Winter verbringen wir recht viel Zeit an unserem PC, nicht unbekannt für euch! Was so alles interessant ist für uns? Natürlich Materialien für die Lloof Plattform, Preisvergleiche, Gartenutensilien, oder Malsachen. Für die kommende Zeit brauchen wir Steine! Unterschiedliche Sorten, denn in den Projekten ist ja so einiges geplant.

Manchmal fangen wir auch ganz einfach an quer durch Ebay uns alles Mögliche an zu sehen. Das Online shoppen ist eine neue Welt, allerdings haben wir damit schon vor ein paar Jahren angefangen und zeigt sich als nützlich. Warm im Zimmer auf unserem Berg zu sitzen und so einzukaufen. Wir brauchen nur raus in den Schnee, wenn der Courier da ist das gekaufte zu liefern. Klappt nicht immer reibungslos, aber meckern tun wir nur ganz selten.

Was wir allerdings bei Ebay so mitmachen hat mit der fortschreitenden Technik nichts zu tun. Als wir in 2011 anfingen mal ein Teddy oder Tierfutter über Ebay zu bekommen, war das wirklich einfach. Man konnte sich mit dem Verkäufer unterhalten, manchmal handeln und hatte Spielraum für individuelles. Das war einmal!! Seitdem hat sich das ganze sehr zum Negativen geändert und wird von Ebay gesteuert. Wenn man sich austauschen möchte mit einem der Community, kommt Ebay dazwischen mit Zeilen und Vorschriften.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es ist schon so weit, daß man nicht mal mehr eigne Worte gebrauchen darf zum bewerten: seht euch eine Kopie an von einer Ebay gesteuerten Bewertung. Was ist das „obszöne“ Wort? Wenn ihr es sieht, bitte sende eine Nachricht. Wer es gefunden hat ist unseren Stern des Monats. Richtig Schade, denn von der „Einheitswurst“ halten wir nicht viel. Ich hatte schon mehrere nette Kontakte, womit man sich so ausgetauscht hat. Nicht nur in Deutschland, sondern auch international.

Man kann mal über etwas anderes reden und hat immer einen einfachen Anfang, den Artikel den man bekommen oder verkauft hat. Das hat richtig Spaß gemacht und etwas gebracht. Kein Geld natürlich und Ebay ist sehr kommerziell und hat nichts von meinen Worten! Sogar, wenn man mal nett sein möchte, kann es untersagt werden. Es ist ja gut, daß anscheinend abwegige Worte bemerkt werden, vielleicht ein Tipp für Twitter?

Manchmal hört man nicht auf zu staunen und haben etwas dazu gelernt:

Nicht unbedingt durch die sozialen Medien, aber selbstgerecht kommen Leute Laut zu Wort, mit vielen Vorurteilen bestückt. So machen sicher junge Menschen sich das Leben schon am Anfang recht Unmöglich oder sogar untauglich für die heutige Gesellschaft!!

Recht harte Worte für mich, denn Menschen zu klassifizieren ist mir eigentlich fremd.

Wieso es zu solch Schlussfolgerung kommt? Wenn man gefragt wird Worte, Anregungen, Bemerkungen auf einen Blog zu schreiben, kann man das doch machen?

Unsere Worte waren nicht gefällig und wurden einfach gelöscht!

Natürlich gefragt wieso und gemerkt, dass für unsere IP-Adresse Kommentare gesperrt wurden.

Ich wusste nicht mal das das geht! anscheinend doch......

Wie kann man dann soviel Unverständnis entgegenkommen? Über sozialen Netzwerke, wie damals bei der Hufpflegerin die sonst auch nicht zu erreichen war. Also so eine Nachricht hinterlassen und gleich unseren Aus/Eingang gesperrt vor deren IP-Adresse.

Man kann jemanden der unflexibel nicht über seinen Schatten gucken will so wie so nicht helfen! Und Beleidigungen- auch wenn sie so nicht gemeint sind- brauchen wir nicht. Wenn Leute nicht in den Spiegel sehen möchten, oder nur den Prinzen sehen, kann man kein anderes Bild erblicken lassen.

Jeder Mensch macht seine eignen Fehler, aber nicht mit/bei uns.

Wie gerne sie vielleicht auch wieder zum Rennsteig gekommen wären, da gibt es noch genug gute Würste. Uns ist ein gutes, offenes Herz wichtiger als gute Wurst!!

Unsere Tiere sind schon über 3 Monate im Stall und es liegt noch immer jede Menge Schnee rum. Um die paar Tage Geräusche vom Dach, wenn wieder Mal eine Dachlawine runterkommt. Natürlich sieht man dann eben die dunklen Leien unseres ganzen Hauses wieder (die sind nur nicht am Kellergeschoß). Dauert aber nur kurz. Wenn die Tiere sich freuten etwas wie grün sehen zu können und vielleicht mal die Glieder zu strecken, war das rumrennen in der Weide auf einen Tag beschränkt und schon ist der nächste kälte-Schub da. So liegen an der Vordertür noch Überreste vom Schnee aus November!!!! Ob alles noch lange nach Frühlingsanfang da ist? Vorläufig brauchen wir Kraft die minus Temperaturen gut überstehen zu können, denn wenn es tagelang unter minus 14 Grad ist, lacht keiner mehr und kümmern wir uns auch noch um zeitigst geschlossene Stalltüren, fließendes Wasser und alle Rollos zeitig zu vor den 15 Fenstern.

Etwas Unglaubliches ist geschehen: Reaktionen an uns aus ganz Deutschland wegen den Wwoof-Vorstand- Wahlen. Endlich tut sich da etwas, nicht nur über Internet, sondern auch Telefonate. Wie wir uns freuen Kontakt zu den Höfler bekommen zu haben. Wird es klappen mit einer besseren Kommunikation und Zusammenarbeit bei Wwoof? Wir hoffen das von ganzen Herzen.

 

 

 

Januar 2018

Das neue Jahr fängt bei uns an im Schnee. Bis am 3. Januar gab es Schnee, die Wintersportzentren wie Heubach, Masserberg und Oberhof sind noch voll in Betrieb, sogar wenn es Tauwetter gibt und die Temperaturen- jedenfalls tagsüber- über den Gefrierpunkt liegen. Unten im Tal fährt der Winterdienst täglich und streut die Straßen und Kreuzungen…….

Endlich, am 7. Januar können die Tiere wieder ein paar Schritte draußen machen. Die Weide ist nicht mehr weiß, ein wenig glitzrig, aber der Wind macht den Spaß doch weniger angenehm als gehofft. Nach Erkundung der frischen Luft sind die Tiere innerhalb 2 Stunden wieder warm und trocken im Stall.

Und wir beschäftigen uns mit renovieren in obersten Stockwerk vom Haus. Dort ist das Zimmer für unsere Wwoof-Gäste und der ausgebaute Dachboden. Da kann man an beide Seiten vom Haus ins Tal gucken. Wenn es klares Wetter ist, sieht man bis nach Masserberg hoch. Dafür haben wir jetzt den Blick auf unsere Wände: es wird geglättet, angestrichen und tapeziert.

Natürlich brauchen unsere Tiere auch Aufmerksamkeit und Versorgung. Als der Boden aufgetaut war, konnte endlich wieder Dung eingegraben werden. Nur der Garten ganz unten, da kommen wir noch nicht hin. Aber wenn die Dunghaufen weg sind, sind wir eine Weile zufrieden. Lange dauert die grüne Periode allerdings nicht, denn nach 2 Tage Dauerschnee ergibt sich die Wintermärchenlandschaft nochmals. Und bleibt es fast so schön bis Ende Januars.

Diese Jahreszeit gibt es Zeit zum lesen und nachdenken. Verschiedenes aus den Medien hat meine Gedanken angeregt. Eins beschäftigt mich sehr: der heutige Biohof ist ein romantischer Gedanke. Wie werden wir (unsere Erde) in 2050 die 10 Milliarden Menschen ernähren können? Brauchen wir dafür nicht mehr als eine Erde, wenn man sich den heutigen Konsum ansieht? Gäbe es weniger Probleme, wenn alle Menschen auf Fleisch verzichten würden und wir alle spontan Vegetarier werden? Wir essen ja fast kein Fleisch oder Wurst, aber Milch und Eier gebrauchen wir wohl. Wir sind zum Teil Selbstversorger und beschränken den Konsum, fühlen uns auch gar nicht „Außergewöhnlich“, weil das schon ganz lange unsere Lebenseinstellung ist. Trotzdem brauchen auch wir Geld für unsere Rechnungen, Treibstoffe, Arztkosten, Versicherungen und Steuer. Zum völligen Ausstieg oder Autark leben, schaffen wir es nicht, wir sind angebunden und verkabelt mit unserer heutigen Welt. Vielleicht schaffen das manche Menschen am Ende der Welt wie in Alaska, die Mongolei oder Süd-Amerika?






Letzter Blog 2017

Es schneit, nix außergewöhnliches, einfach Tatsache mit mehr oder weniger Cm. Manchmal etwas mehr, dann wieder eine kleine Pause zum Aufatmen oder sogar abtauen und danach fängt es von vorne an. So verbringen wir unter diesen Wetterbedingungen noch viel mehr Zeit am PC als im Sommer nur in den Abendstunden. Ganz viel PC Aktivitäten beschäftigen uns mittlerweile täglich:
Unser PC wird gebraucht für

 

Unser PC wird gebraucht für Beschreibung der Aktivitäten
Kommunizieren Emails schreiben, Kontakte pflegen, Blog schreiben, Termine merken, telefonieren
Gestalten Unsere Arbeit für Lloof, u. A. Lernmateriale herstellen Projekte, Arbeiten mit digitalen Apparate wie Bilder, Wetterstation usw. Programmieren für die Webseite.
Haushalt Bestellen /einkaufen on-line Tierfutter, Sachen für uns wie Spiele oder Teile für den Hof für Reparaturen oder Verbesserungen
Lesen on-line Zeitung und Publikationen Tägliche Quellen für Neues, Nachrichten aus Europa und USA . Hintergrund,Fachliteratur/ Wissen oder Bücher.
Lernen und Unterhaltung Tutorials, Englische Lernmaterialien, Musik und Video
Spielen Zur Funktionstraining/Übung meiner Feinmotorik Spiele von Cd´s
Überwachen Den Stall, die Tiere, die Türen werden Nachts oder bei heftigen Schnee verschlossen. Über die Kamera können wir sehen was drinnen los ist. Das Funktionieren der PV-Anlage.
Recherchieren Hiermit verbinden wir erfahrenes aus der Umwelt, Fernsehen oder soziales. Unser Ziel ist: Meinung bilden und weitergeben von Fakten/Meinung oder andere Menschen Aufmerksam machen.
Listen, Katalog, Planung Richtig "alte" Büro-arbeit und damit behalten wir die Übersicht über Wwoof-gäste, Projekte, die Bärensammlung

Zur Zeit beschäftigt Henk sich mit

dem Entwurf der neuen Auflage unserer Webseite.

 

 

 

 

Ich habe etwas unglaublich interessantes gefunden, schon im Sommer. Jetzt ist die Zeit da zu recherchieren. So haben wir den FSM gefunden. Die Geschichte für uns fing an beim Ablehnen einer Doktor-Verleihung-Veranstaltung an einer Uni in Holland. Der Satz der mich traf war: Freiheit von Glauben, Pastafarian, der in diesem Fall nicht zutraf! Natürlich war ich interessiert, hatte aber keine Zeit.

Jetzt aber! Diese FSM Bewegung wurde in 2005 Aktenkundig: gegründet im Juni 2005 vom US-amerikanischen Physiker Bobby Henderson. In Deutschland wurde der Verein "Die Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters e.V." mit Sitz in Templin 2012 als Weltanschauungsgemeinschaft anerkannt. Auf Wikipedia gibt es weitere Auskünfte. Jedenfalls sind wir begeistert, nicht nur wegen der enormen Kreativität, oder als Zeichen unserer Zeit. Es wird gestaltet wie wir es in dieser technischen Welt erwarten: schnell, adäquat, international, etwas daß uns nachdenklich macht. Wir werden das Logo vom Verein auf unserer Webseite führen. Wir haben auch eine Seite dafür hochgeladen. (FSM)