Januar

Schon in der ersten Woche merkt man den richtigen Winter. Geschneit hatte es ja schon im Dezember, jetzt ist es ein Wettrennen die Lichterketten trocken reinholen zu können. Was hier so runterkommt sind nicht die Massen von > 50 cm pro Tag wie in Bayern und Österreich. Dafür schneit es ständig, manchmal mehr, manchmal weniger. Es ist als ob Henk sich jeden Morgen mit der Schneefräse draußen beschäftigt.

Wenn es ein paar Stunden trocken ist, nützen wir das aus um unser Holzlager drinnen auf zu stocken, denn die Heizung brennt Tag und Nacht. So ist das erste Lager am Haus bald leer und fangen wir dem nächsten an.

Trotzdem langweilen wir uns nicht. Erstmal brauchen wir längere Zeit die ganzen Kartons mit Weihnachtsdeko auf den Dachboden zu bringen. So ist jetzt Sybillas Bett unten wieder frei zugänglich, ohne sich in irgendeine Deko zu verfangen.

Wir beschäftigen uns im Hobbyzimmer mit einem Diorama Werkstatt und ein Weihnachtshäuschen für nächstes Jahr.

Die ganze Arbeit für eine neue Webseite dauert wesentlich länger als sonst. Erstmal, weil Annette länger Krank ist, aber auch weil neue Sicherheit ein großes und kompliziertes Thema ist. Hinzu kommt auch, daß unsere Recherchen für die Webseite auf Deutsch anders laufen als suchen in Holländischer oder Englischer Sprache, nicht nur in Klima-Themen. Wir übersetzen unsere Texte nicht einfach, sondern versuchen zu erzählen. Nicht alles eignet sich dafür. Es ist einfacher etwas Technisches zu erklären, als einen Zusammenhang oder Abläufe in der Tierwelt in verschiedene Sprachen.

Ich traue mich nicht in den Gewächshäuser nach zu sehen. Ab und zu hatte ich etwas Schnee reingebracht, aber bei den niedrigen Temperaturen wage ich es nicht, hoffentlich trocknet der Boden nicht ganz aus.

Leider kommt der Winterdienst nur ganz wenig an unsere Seite der Bergstraße hoch, dadurch bildet sich eine Eisbahn und Eisschichten wo man richtig Schlittschuh laufen könnte. Einer der Postautos hat schon mal eine S-Kurve gemacht und hatte übersehen wie breit die Straße unter den Schnee wirklich war. Die anderen 3 Räder fuhren weiter über die Straße und es ist nix passiert.

Je weiter der Monat fortschreitet wie niedriger die Temperauren. War am Anfang Januars der Minus Temperaturen gering oder sogar tagsüber etwas über den Gefrierpunkt, ab den 10 ist der Winter richtig da und friert es tüchtig. Da werden die Türen vom Stall geschlossen, damit die Tiere besser geschützt sind vor der Kälte. Zum trinken brauchen sie nicht raus, denn in der Mitte vom Stall gibt es eine gewärmte Tränke.
Weitere Bilder auf die Bilder seite

Im dritten Wochenende gibt es tolles Wintersportwetter: der Schnee liegt hoch, die Berglifte sind alle in Betrieb und endlich ist die Sonne 2 ganze Tage ganz da, es ist herrlich. Es ist aber so kalt, dass die Sonne nix auftauen kann, der Schnee glitzert, bleibt aber nach wie vor knochenhart und knirscht unter den Füßen.

Februar

Ein Rätsel, Antwort im Blog von Februar.

Ein Holzwürfel, dessen Kantenlängen ganzzahlige Zollwerte sind, wird grün lackiert und anschließend in lauter kleine Würfelchen von einem Kubikzoll Größe zersägt. Dabei entstehen ebenso viele Würfelchen mit genau einer grünen Seite wie Würfelchen ohne eine einzige lackierte Seite. Wie lang sind die Kanten des ursprünglichen Würfels vor dem Zersägen?