Blog 2016, 2017 und 2018

November 2018

In (vor)weihnachtlicher Atmosphäre blicken wir zurück auf das vergangene Jahr, das kommende Jahr und neue Projekte.

Damit wir unsere Gärten noch besser nützen können ist das Zentrales Thema genug Wasser noch wichtiger geworden als es schon war. Dieses Jahr haben unser Bergwasser und die Wasserspeicher gerade gereicht. Zum Teil, weil wir sehr sparsam mit Wasser umgehen. Als Beispiel: keine Wäsche waschen um Wasser zu sparen und duschen auf 1x die Woche beschränken. Das geht eigentlich nur wenn man zusammen ist ohne Gäste.

Was haben wir im Jahr 2018 gezüchtet?

außergewöhnliches

Beeren

Erdbeeren+Cranberries+ Brombeeren : wenig

Stachel- +Johannis- + Heidelbeeren : gute Ernte

Blaubeeren sind vertrocknet

Obstbäume

1 Apfelbaum: gut, andere sehr wenig

2 blau+ 2 weiß Trauben

Kürbisse

Kürbis + Zucchini :gute Ernte

Kohl

Brokkoli, Rosenkohl, Rotkohl :gut

Blumenkohl, Grünkohl, Weißkohl : schlecht

Romanov: riesige Pflanzen: 1 kleiner

Wurzelgemüse

Zwiebel + Rettich : gut

Karotten : wenig

Gewächshaus

Tomaten + Tomatillo : sehr gut

Paprika+ Pfeffer

Tierfutter

Zuckerrüben, Sonnenblumkerne, Hirsche:normal

Kräuter

Bascilicum, Bohnenkraut, Dill,Petersilie :wenig

Kartoffel

Eine Reihe, ohne Kartoffelkäfer : gut

Dank früher Anfang ?

Die unterschiedlichen Aufgaben zur Selbstversorgung werden immer wichtiger. Das verfügbare Wasser soll reichen für den Anbau von Lebensmittel und Futter für die Tiere.

Auch die Arbeit für genug Brennholz zum Winter will über das Jahr verteilt sein. Dieses Jahr haben wir angefangen mit Holz aus dem Wald, umgekippte Bäume vom Sturm klein zu sägen und spalten zu Brennholz. Fast den ganzen November beschäftigen wir uns wieder mit Holz. Zu richtigen Zeit kam ein Fachmann und hat uns in einer Zeitspanne von 8 Tage, (6) Problembäume gefällt. Wir wollten unbedingt den Weg freihalten, alle Äste wegschaffen, Holzklötze räumen, egal wie dick und schwer der Baum auch war. Im Wochenende nachdem der letzte Baum weggesägt wurde kam der Winter mit Schnee, angekündigt von einem wunderschönen blutroten Sonnenuntergang. Der Himmel war einige Minuten komplett rot und gelb, sogar die Vordertür sah rosa aus. Dieses Spektakel zu fotografieren ist nicht einfach, denn man hat dazu nur ein paar Minuten Zeit.

Advent fängt am Sonntag, 2 Dezember 2018, dann soll auch bald der Weihnachtsgruß zu lesen sein.

Oktober 2018

Die Herbst Temperaturen in diesem Monat gefallen uns sehr, wir können viel draußen machen. Endlich kann man ohne weiteres malen, Pflanzen umsetzen, sogar genießen in der Sonne oder Kaffee trinken im T-Shirt. Zwar gibt es morgens oft Nebel, wenn der weg ist macht die Sonne viel mehr Spaß als im übergroßen Teil des Sommers.

Auch jetzt noch steht täglich gießen auf dem Programm: die Erde hat sich noch lange nicht erholt vom trocknen Sommer und der Dürre. Geregnet hat es fast nicht und Unterirdische Speicher/Bodenschichten sind noch immer knochentrocken.

Endlich können wir unseren Haushalt wieder normal steuern, denn es gibt ab den 10.Oktober einfach von der Sonne aufgewärmtes Wasser. Auf diesen letzten Schritt vom Projekt Wärme haben wir fast 3,5 Monate gewartet! In der ersten Woche von Juli hat die Arbeit angefangen und jetzt ist das Ganze im Stande gesetzt. Unsere Nerven wurden vom Heizungsbauer bis zur Reißprobe getestet und das bei dieser Sommerhitze von 2018. Wir fragen uns schon was das Klima im Winter für Nervenkitzel plant. Daher genießen wir dieses kurze Intermezzo der guten Wetterlage intensiv. Im Kopf eine Liste Aufgaben die vor Monatsende fertig sein soll, wenn das Wetter gut bleibt ist es möglich. Ab den 20. friert es und gibt es morgens einen weißen Hang.

Regen hatten wir allerdings noch immer nicht und die Behälter werden langsam leer. Soll auch so sein, denn im Winter soll alles leer sein, damit die Zapfhähne nicht kaputt frieren. Auch die großen Becken sind leer, damit sie eine Schicht Farbe als Abwehr gegen Frost und Rost bekommen, das geht natürlich nur wenn alles trocken ist. Das Anstreichen von Holzsachen mit Lasur haben wir zum Glück schon geschafft und die Gartenmöbel stehen schon irgendwo trocken zum überwintern.

Langsam kommt die Zeit für Mäntel, Schal und warme Füße. Die Zentralheizung funktioniert ab den 20. Oktober und der Manager am Ofen (kleines Bildschirm) beschäftigt sich mit seinem Lernprogramm und meldet sich …..Jedenfalls ist er herrlich warm, wenn man rein kommt und nachts wenn man mal aufstehen muß. Die Tiere kommen hauptsächlich nur noch in die obere Weide. Leergefressen sind allerdings beide Weiden. Es geht schneller und einfacher sie rein zu bewegen, wenn sie in der oberen Weide sind. Am 28.Oktober fuhr der Salz-Streuwagen seine Runden durchs Tal, also wird Winterwetter in den Kammlagen schon ganz da sein. Wir bekommen nur eine Probe im Augenblick und sehen auch den großen Schneeschieber gerne vorbeifahren, aber im Moment brauchen wir den ja nicht.

September 2018

Es ist Herbst, nur spürten wir davon am Anfang Septembers sehr wenig. Nach den 3 Tropfen Regen am 13. August bekamen wir gar nix mehr aus dem Himmel. Nachts ist es herrlich kühl, denn die Temperaturen gehen zurück auf 4 Grad und jeden Tag kommt die Sonne später über die Bergen. Später nachmittags gibt es schneller Schatten, zuerst im oberen Garten, da kann man wenigstens etwas machen. Sehr viel „Buddelarbeit“ steht an, aber die Temperatur macht körperliche Anstrengung schwer.

Wir haben nochmal 2 Wasserbehälter in Sonneberg gefunden und die stehen- genau wie alle Anderen auch- fertig zum Füllen, denn die Wasserspeicher sind komplett leer.

Langsam wird der Garten aufgeräumt:

Jeder Tag gibt es rote Tomaten und es reifen so viel zur gleichen Zeit, daß einkochen notwendig ist. Deko kommt rein im Keller.

Nicht winterfeste Pflanzen werden im Gewächshaus gebracht und in die Erde gesteckt, bekommen Blätter als extra Schutz, andere wie Oleander und Geranien, kommen rein ins Haus. So ist das kleine Pflanzenzimmer neben unser Schlafzimmer ganz schnell voller grün. Zuerst sieht es ziemlich traurig aus, denn dieser Umzug mögen die Pflanzen gar nicht und reagieren dann mit viel gelbe, statt grüne Blätter. Es geht aber leider nicht anders.

Die Winterharten Stauden und Sträucher haben es bestimmt nicht einfacher, sie bleiben am Standort und haben genug Energie speichern können. Ob es genug war merken wir erst in einem halben Jahr!

Der erste richtige Nachtfrost war da, der Berg war am 25. September morgens ganz weiß und es dauerte Stunden bevor alles wieder von der Sonne abgetaut und aufgewärmt war.

Die Freilandtomaten ernteten wir zuerst, die im Zelt als letzten: dafür brauchten wir 8 große Eimer. Die Tomatenernte ist in „Sybillas Zimmer“ untergebracht und steht jetzt voller Tomaten die reifen. Die große Wasserpumpe kam rein und die Wasserspeicher werden nach und nach komplett geleert.

Dann kommt die Zeit die Füße der Bäumchen abzudecken mit einer Kokosfaserplatte. Diese augenscheinlich kleine Aufgabe dauert mehrere Tage, weil es nur wenige Stunden gibt ohne kalten, fast gefrorenen, Boden.

Die letzte Woche Septembers haben wir den Küchenherd wieder angezündet. Morgens und abends ein paar Stunden, damit es angenehm warm ist am Frühstückstisch oder abends, wenn wir noch ein bißchen am Computer arbeiten möchten. Die Wettervorhersage erwähnt noch kein Schnee, aber ob das noch lange dauert? Hoffentlich noch ein paar Wochen, damit die Solar Paneele aufs Dach liegen und unsere Heizungsanlage endlich fertig gestellt wird und wir optimal natürlichen Ressourcen nützen können. Die Warmwasser-Speicher warten schon ab der ersten Woche Julis auf Einsatz und Sonne war ja fast zum Verblöden da.

August 2018

NACHRICHT. Leider sind im Moment einige Seiten nicht erreichbar, oder gesperrt. Im Prinzip wegen Privacy Regeln. Das Kontaktformular, weil wir immer noch nicht wissen ob Daten gespeichert werden (Datagesetz) Die Bilderseite, weil ALLE unsere Bilder plötzlich öffentlich sind. Auch die Bilder die wir, im Moment, nicht veröffentlichen möchten. Das zu ändern braucht zeit, also erst im Herbst wenn draussen weniger arbeit ist. Hier mal eine Probe für Video auf die Webseite( mit Musik!). Einfach mal drauf Klicken und es läuft. Erzähl mal was Ihr davon hält, melde dich mal, ihr kennt ja unsere E-Mail Adresse. webmaster (at) der-baerenhof (punkt) de

So, und jetzt der Blog vom August. Im Sommer soll die Sonne möglichst oft die Erde erwärmen. In diesem Jahr hat das mit der Wärme allerdings besser geklappt als mit der nötigen Feuchtigkeit. Endlich am 13. August kamen 3 Tropfen Regen runter, wir hatten diesmal wirklich Pech nix ab zu kriegen, denn es gab Gegenden wo es mehr als nur „Feucht“ wurde. Jedenfalls ließ die Hitze etwas nach und konnte in der Nacht das Haus sich etwas runterkühlen!

Auch gibt es weniger Pflanzen die viel Wasser brauchen: die Beerenernte ist längst vorüber, Kartoffel und Zwiebel liegen bereits im Keller und Samen trocknen für ihren Einsatz im nächsten Jahr. Ein richtig großer Kürbis (40 cm Durchmesser) haben wir dann doch abgeschnitten, er fühlte sich recht hohl an und wog nicht übermäßig viel. Der Keller sieht schon richtig bunt aus mit so viel unterschiedliche Lebensmittel zum Lagern als Wintervorrat.

Tatsache: es ist leider noch immer knochentrocken: Regen fehlt, die Wasserspeicher sind so gut wie leer und das Ende der Dürre nicht in Sicht.

Die Tiere haben sich endlich entschlossen täglich mehrmals zur unteren Weide zu gehen zum fressen. Die obere Weide ist schon wochenlang gelb und dermaßen der Dürre betroffen, daß es dort wirklich nix grünes mehr gibt.

Im ganzen Monat wird im öffentlichem Raum tüchtig gearbeitet: die Brücke unten an der Bergstraße wird saniert. Eine ganze Woche dauerte das geklopfe und gehämmere bis der alte Beton abgeführt werden konnte. Dann kamen neue Fundamente und Schichten (mit Stahlflechtwerk) Beton. Es zeigt sich als eine ungeahnt riesige Aufgabe, die sich über Wochen hinzieht. Als dann auch noch der Wasserverband dazu kommt ist das Chaos komplett…Die Ampel macht Überstunden und leuchtet 24 Stunden, jede paar Tage kommt jemand der die Batterie auswechselt damit es immer funktioniert.

Die Wasserleck-Sucher erkunden den Berg und unsere Wiesen. Sie suchen vergrabene Wasserleitungen und einen Abschließer. Sie finden erst nur ein kleines Leck in dem Rohr in Nähe der Brücke. Sie kommen nach ein paar Tagen zurück mit einem Bagger um die alte Röhre aus zu wechseln. Tellerhammers Wasserzufuhr soll ja auch in Zukunft ohne Probleme gewährleistet sein, dazu arbeiten bis 4 Arbeiter + 1 Chef fast 1 ½ Wochen.

Am 29.: ein warmer Tag so sind die Schwalben-Kinder endlich ausgeflogen. Zwar hüpften sie schon etwas auf den Balken im Stall rum, sie warteten anscheinend auf genug Auftrieb der Luft. Hoffentlich gibt es noch Zeit genug stark zu werden für die große Reise nach Afrika. Für uns gut geplant, denn so konnten wir die erste Markise, der Sonnenschutz vor den Stall aufhängen, auch wenn der Herbst nicht weit mehr ist. Wenn die Sonne da ist, möchten wir die Hitze soweit es geht, ausblenden. Obwohl man sagt das es in 2003 vielleicht noch wärmer war, für uns war es zu warm und wie es in direkter Zukunft aussieht, kann ja keiner genau wissen.

Am allerletzten Arbeitstag im August, kommt dann endlich das Gerüst am Nebengebäude für die Solarpaneele. Damit unsere Heizungsanlage endlich ganz fertig gestellt wird und wir optimal natürlichen Ressourcen nützen können. Wir sind schon 2 Monaten ohne (von der Sonne)geheiztes warmes Wasser. Wir hoffen nächste Woche duschen zu können mit Wasser erhitzt von 3 Solarplatten auf dem Dach, die Warmwasser-Speicher warten schon ab der ersten Woche Julis auf Einsatz und Sonne war ja fast zum verblöden da. Im Sommer einen halben Tag heizen mit Holz, nur für Brauchwasser, ist doch Wahnsinn??

Juli 2018

Bis jetzt ist es ein ungewöhnlicher Sommer, nicht nur dem Wetter wegen. Zwar haben wir Projekte geplant, die Arbeit die damit zusammenhängt gelingt einfach nicht richtig. Dafür braucht man Kraft und Zeit, daran mangelt es. Dank unseren vielen Wasserbehälter ist genug Regenwasser gespeichert. Jedoch die tägliche Arbeit: stundenlang mit Gießkannen herumspazieren, wird nicht weniger oder leichter. Klar im Frühjahr bei der Aufzucht wird viel Wasser gebraucht, aber auch in einem Sommer wie diesen, ist es nicht anders, eher ungewohnt. Auch (junge) Bäume behalten wir ins Auge: sie brauchen bei dieser Trockenheit einfach unsere Unterstützung. Also spendieren wir täglich dem grünem Ganzen viel Aufmerksamkeit und pflanzen, wenn nötig öfters neu an, sowie mit Sonnenblumen oder Kürbisse. Denn zarte kleine Pflanzen sind innerhalb eines Tages verschwunden in einem Schneckenmagen.

Auch Grashüpfer (Grillen) auf den Wiesen tasten richtig zu und wachsen in bunten grünen Kleid auf. Es gibt viele Unterschiede bei diesen Insekten in Größen und Aussehen, abends geben sie öfters ein Konzert und ist es als ob der ganze Berg zirpt.

Die Schwalben haben 3 Jungen großgezogen, Flügge seit der ersten Woche von Juli. Diese emsigen Tiere fliegen wieder ein und aus und bauen fleißig weiter im Stall.

Wie warm es bei uns in diesem Monat war? Ziemlich heiß, aber recht oft weit über 30 Grad. Hohe (Körper)Temperatur nicht ausschließlich von Sonnenschein…. Manche Schwitz Arbeit haben wir auch im Hausinneren geleistet: wegräumen vom Holzvorrat, weil an dieser Stelle 2 Speicher gebaut wurden für die Solarplatten die auf dem Dach kommen. Zum renovieren oder bauen ist natürlich die Sommerzeit sehr geeignet, so fing es in der ersten Woche Julis richtig an mit Handwerker. Leider hat ein Lieferwagen uns das Telefonkabel zerrissen und hatten wieder mehr als einer Woche keinen Draht zur Außenwelt. Unsere oft beschränkten Kommunikationsmöglichkeiten sind schon länger ein heikles Thema. Über das Telefonkabel bekommen wir auch den Anschluss zum Internet, aber Handy funktioniert hingegen sehr eingeschränkt oder gar nicht.

Die Deutsche Post liefert Briefe pünktlich ab, aber andere Lieferservices von Post besorgen uns große Probleme: viele Poststücke kommen gar nicht an. Manchmal dauert es 3 Monate bis ein Brief im Briefkasten landet, ob es schon überhaupt schon einmal zügig ging? Kann man leider nicht nachverfolgen. Fakt ist, daß wir viele Briefe nicht bekommen haben. Die Regionalpostzustellung funktioniert hier dürftig und so wurde mancher Brief nochmals verschickt, aber dann mit der Deutschen Post, doppelt gemoppelt und mit Ärgernis versehen also. Wo ist die Gründlichkeit der Deutschen Betriebe geblieben? Uns fallen immer mehr kleine Ungereimtheiten auf, vielleicht weil das Leben hier ganz anders ist als im Norden Deutschlands und es schon lange so heiß ist als nie eher.

In Deutschland wird sehr viel Müll produziert, aber auch entsorgt. Eine der Maßnahmen für Bürger ist der gelbe Sack für Recyclingzwecke. In Thüringer ist dieser Sack allerdings nicht gelb, sondern Gold. Die Farbe ist überall gleich, nur die Bürger müssen sich hier anstrengen eine Rolle der Säcke von den Behörden zu bekommen. Wieso? Keine Ahnung, jedenfalls bekommt man die Säcke hier nicht beim einkaufen im Supermarkt, sondern nur bei der zuständigen Kommune. Eigentlich sollten wir 10 Km fahren für eine Rolle Säcke, denn dafür ist die Gemeinde Masserberg zuständig. Dort kommen wir aber nie! es gibt dort zwar eine Behörde und eine Kurklinik, aber nicht etwas Wichtiges für uns. Müssen wir denn nur wegen Säcke die Umwelt verschmutzen? Wenn wir für eine Fahrt dann 10 oder 15 Rollen bekommen würden, ist es noch zu erwägen, aber es gibt nur eine Rolle (pro gemeldete Person) Wieso? Vielleicht ist es einfacher und weniger stressig, wenn wir die Säcke in Zukunft aus ein anderes Bundesland importieren.

Seit 2 Monate hat es kaum geregnet, alles ist knochentrocken. Wir passen auf dem Berg und seine Besucher auf soweit es geht, auch wegen der Waldbrandgefahr. Es scheint uns, daß wir wegen den Wald immer mehr aufmerksam sind. Das Forstamt lobte fast unsere Beteiligung. Für uns ist es normal daß man im Wald nicht raucht, und jetzt überhaupt, sind wir scharf das niemand das tut, auch nicht auf der „Telefonbank“.

Jetzt muß man sich der Natur unterordnen: viel ausruhen, trinken, keinen Stress, nicht den ganzen Tag Wasser schleppen und die Arbeitszeit beschränken. So fangen wir morgens um 6 Uhr an und schaffen bis halb 11 und machen erst weiter nach 16.00 Uhr.

Die „Telefonbank“ ist ein Phänomen, das Menschen aus der Pension unten an die Bergstraße erfunden haben. An einem bestimmten Punkt den Berg hoch hat man Handy Kontakt. Das gibt es nicht in Kilometer Entfernung! Öfters setzen Menschen sich dahin und reden so laut, dass es unsere Ruhe stört. Anscheinend haben diese Menschen auch niemals davon gehört das man im trockenem Wald nicht rauchen darf. WALDBRANDGEFAHR? Wieso, ich rauche doch nur auf dem Weg und nicht im Wald?

Juni 2018

Wie im Mai ist es warm oder sogar schon richtig heiß und knochentrocken. Ab und zu ein Tag ganz ohne Sonne freut uns . Meckern über Wetterbedingungen bringt so wie so nix. Im ganzen Monat gab es nur 2x etwas Regen. Die Wasserbehälter füllten sich, sind aber noch immer nicht ganz voll. Die Wasserversorgung zum gießen ist damit zum Glück vorläufig gewährleistet, auch wenn es nicht mal 10mm Regen gab. Wir speichern ja den Regen in 11 Wasserbehälter! Wir freuen uns an den vielen bunten Blumen auch wenn sie schnell verblüht sind. So sind die Wiesen nicht grün, sondern unterschiedlich bunt und noch nicht gelb. Auf dem Hang zur unteren Weide und Garten ist die Farbe überwiegend weiß, da wachsen mittlerweile viel „Unkräuter “ mit hier und da etwas blaue Glöckchen, wilde rosa Nelken, Malve oder Johanniskraut.

Unsere Tiere sind immer wieder ganz gerne im Stall, im Winter, weil es dort geschützt ist und warm. Im Sommer wie jetzt, schützt er vor lästigen Fliegen und wird es nicht so warm wie in der Sonne. Klar morgens gehen die Tiere in die Weide, fressen und sind ganz schnell wieder zurück: es gibt zu viel lästige Fliegen. Unsere Beobachtung von Fliegen ist Erstaunen über Vielfalt und Verhalten. Die Lamas legen sich oft hin zu fressen, weil sie dann jedenfalls einfach den Bauch freihalten. Den Fliegen macht es nicht aus wen sie belästigen, die Tiere oder uns. Und bei der Arbeit in unserer „Schräglage“ ist Gleichgewicht absolut nötig um nicht hinzufallen, die Fliegen wissen das glaube ich auch……

Die Obsternte hat angefangen, schon mehrere Kilos Beeren sind uns durch die Hände gegangen. Nicht nur die Beeren sind früh reif, eigentlich ist alles sehr früh, in den Feldern (Getreide) wird es schon gelb. Nicht durch gelbe Blumen, sondern weil es so lange trocken ist und Getreide/Gras nicht länger grün bleibt, schon jetzt reif scheint. Wir sind riesig froh, daß die Heu Lager schon gefüllt sind für den Winter. Es war eine Woche mit sehr viel hin- und her fahren zum Landwirt. Aber der Vorrat Fressen für unsere Tiere für den kommenden Winter: das Heu ist trocken und komplett da, Stroh kommt dann später noch hinzu.

Jetzt kommt die Zeit das wir uns um weitere Vorräte kümmern und um Wärme im Winter. Bis jetzt Null von Helfern, zwar haben sich Menschen informiert, gekommen durch unser Wwoof-Netzwerk: keiner. So geht es mit den Projekten nicht vorwärts, da wäre eine Hand mehr sehr hilfreich. Wir sind schon froh, wenn das gießen geschafft ist und es noch genug Wasser gibt für den nächsten Tag. Hoffentlich wird die Lage sich im Juli und August verbessern. Wir sehen auch den Wald immer mehr trocken werden…………

Mai 2018

Schon der Anfang vom Mai ist warm, die Eisheiligen sind unbemerkt verschwunden. Viele Blumen blühen sogar in diesem Klima zeitgerecht: Erst Osterglocken, dann Tulpen, danach Maiglöckchen und sogar die Pfingstrosen zu Pfingsten. Das passiert nicht oft, aber jetzt. Nur ein Mal brauchte ich die Kartoffelbeete wegen Bodenfrost abdecken. Vieles im Gemüsegarten fängt an zu wachsen. Die Obstbäume und Beerensträucher blühen. Leider hat nicht alles den Winter überstanden, aber es gibt zum Glück vieles frisches Grün.

Die Gemeinde hat bunte Betriebswagen, man sieht sie also gleich. Wieso fuhr einer mit voller Geschwindigkeit den Berg hoch? Die umgekippten Bäume sind doch schon seit vergangenem November in dieser Verfassung? Dieses Verhalten bestätigt unsere Angst um einer unseren jungen Katzen. Die schwarz-weiße ist verschwunden. Was passiert ist? Hoffentlich nix, aber wenn die Straße dermaßen wild befahren wird………..

Halb Mai ist die Zeit da, daß die Schafe auf ihren Wanderzug bei uns vorbeikommen. Der Schäfer ruft uns an wann es soweit ist. Wir stellen die Netze auf um unsere Gärten zu schützen. Dieses Mal kam die Herde gegen Abend und es verlief soooo ruhig. Es gab fast keine Köttl auf der Straße und nachts keine Schafsgeräusche! Die Schafe ca. 1000 Tiere gehen wie immer auf den Hang hinauf, am nächsten Tag geht es dann weiter hoch Richtung Schnett, so auch dieses Mal.

Recht schnell kommen alle Pflanzen raus, in Töpfen, werden gesät oder eingepflanzt an Ort und Stelle. Das gießen der Keimlinge drinnen ist vorbei. Weil es so warm, trocken und windig ist sind die Morgenstunden da zum gießen, nur genug Wasser+ Wärme unterstützen das Wachstum erheblich. Zwiebel zeigen sich ja schon lange und auch die Kartoffel sieht man deutlich. Nur im oberen Garten passiert noch nicht viel: sähen macht nicht viel Sinn in der groben Erde. Vorläufig bleibt es bei Beerensträucher, Erbsen und Kohlpflanzen. Bis jetzt hat jeder Garten ein Wasserbehälter, die Trockenheit so früh im Jahr, macht uns Nachdenklich. Wir sind sehr sorgsam mit unserem Wasserverbrauch und verschwenden nicht. Verbesserungen am Hof gestalten wir meist in Projekte, Für dieses Jahr haben wir uns einen besseren Transport ausgedacht. Das Thema Wasser hat jedoch Priorität. Als wir ein Angebot für 1000 Liter Wasserfässer bekamen, haben wir gleich reagiert. Als Investition für mehr Wasserspeichern brauchten wir 100€ und etwas mehr als 2 Tage Arbeit. So ist es möglich 2 Fässer mit Direktanschluß an der Dachrinne zu nützen. Nur der Regen fehlt noch und stehen sie leer da. Wenn wir weitere Wasserresourcen nötig haben und der Klimawandel sich weiter bemerkbar macht, brauchen wir weitere Ideen.

Unsere Wahl ist ein so natürlich mögliches minimalistisches Leben im Einklang mit der Natur. Unser Ökologischer Fußabdruck soll eigentlich noch weiter schrumpfen als jetzt der Fall ist. Wir gebrauchen wenn es nur eben möglich ist natürliche Baustoffe und Materialien, wenn es sich vermeiden lässt gebrauchen wir keine Kunststoffe. Ernähren uns mit Bio-Produkten – Regional oder aus eignen Gärten- Fleisch kommt bei uns nicht auf dem Tisch, kaufen viel bereits Gebrauchtes wie z. B. Kleidung (natürlicher Grundstoffe) oder Steine zur Ausbesserung unseres Fußwegs. Auf ein Auto können wir leider nicht verzichten aber auf Urlaub schon, unser letzter Urlaub war die Hochzeitsreise in 2005!

Die Ferien fangen bald an und viele Touristen kommen jetzt schon in den Thüringer Wald. Motorräder fahren schon mehrere Wochen durch unser Tal, Hikers kommen über unseren Weg und Laufen zur Jugendherberge in Schnett. Alles weil es so schönes, warmes Wetter ist und die Natur jeden einlädt.

April 2018

April fängt gut an: die erste Wwooferin kommt und hilft uns mit dem Frühlingsstart. Es gibt viel zu tun, daher ist ihre Hilfe sehr willkommen. Wir fangen an mit der Aufräumarbeit im Wald und bekommen so Brennholz. Erst ist es aber wichtig, daß die Tiere wieder in ihre Weide können, denn die Sonne lockt jeden raus. Auch die kleinen Katzen erkunden die Umgebung, zwar nur wenn Iwan (unser Kater) drinnen ist und schläft und die anderen sich in aller Ruhe austoben können. In den Nächten friert es noch und sind die Beete erst zum Teil eingesät. Die Natur reagiert auf Sonne und vieles wird schlagartig grün. Von einem Tag auf dem anderen gibt es überall Buntes und Blüten und sehr viele gelbe Pollen, denn vieles bekommt eine gelbe dünne Schicht.

Ob es bei uns etwas wie Frühlingsputz gibt? Ja, klar, aber nur Fenster auf und frische Luft rein reichen da lange nicht! Es gibt draußen überall eine hauchdünne gelbe Schicht. Es kommt uns vor Wochenlang im Pollenstaub von Tannen und Fichten zu leben, zum Glück sind wir nicht allergisch, sonst hätten wir eine schwere Zeit. Weil wir größenteils mit Holz heizen gibt es nicht nur im Flur kleine Holzreste vom lagern und Asche. Und noch brennt der Ofen in der Küche Tag und Nacht.

Eine andere Arbeit die wir schon erledigt haben ist etwas ganz außergewöhnliches und wichtiges: den Wassertank säubern von unserem Trinkwasser. Dazu braucht man 2 Personen, 1 Leiter, 2 Eimer, Bürste, langes Seil, großes Stück Pappe, ganz saubere Gummistiefel und richtig Zeit zur Vorbereitung.

Weil das schöne Frühlingswetter sich hält, bekommt auch unser Auto einen neuen „Outfit“: Sommerreifen und Soft-Top.

Im Garten wird der Gemüseanbau gestartet, zuerst kommen die Puffbohnen, natürlich gut abgedeckt von einer dicken Schicht Erde, Erbsen und schon am 17 April traue ich mich Kartoffel auf die untere Terrasse ein zu buddeln. Ein Wagnis? Ja, denn hier in Thüringen behält man die Eisheiligen sehr im Auge……alles darf raus, aber nachts wieder zurück ins Gewächshaus! Das geht gut mit Topfpflanzen die akklimatisieren sollen. Aufpassen ist die Parole, denn auch Pflanzen können einen „Sonnenbrand“ bekommen! Noch vor Ende Aprils sehen wir schon winziges grün von Kartoffel, Bohnen und Erbsen. Wenn das nur gut geht!

Die ersten Schwalben haben sich gemeldet, aber noch nicht alle sind da. Im vergangenen Jahr waren es über 20, jetzt erst 3. Die schwarzen Störche haben sich die Umgebung genau angesehen, sie flogen am Fenster vom Arbeitszimmer vorbei, dann sieht man erst recht wie groß die auf Augenhohe sind!

Auch schafften wir viel Waldarbeit und haben mit dem Anhänger die Holzstücke transportiert zur Ablage neben der Weide. Brennholz machen geht erst weiter, wenn die Wand vom Lager imprägniert ist und die 3 Lager ganz leer sind. Es dauert ja schließlich eine ganze Zeit bevor alles trocken ist und in den Öfen geheizt wird. Gutes Wetter macht die Arbeit leichter und die Laune gut, so wie in den vergangenen Wochen also.

März 2018

Durch den strengen Frost ist die Biber zugefroren, sogar eine komplette Eisdecke hatte sie an mehreren Stellen. Wir sehen von unserem Haus aus natürlich nur ein kleiner Teil vom Bach. Nur zum einkaufen machen wir eine kleine Fahrt, da führte unser Weg uns durchs Bibertal Richtung Hildburghausen. Die Straße liegt teilweise fast am Ufer der Biber. Bei solcher Nähe sieht man die Änderungen am Bach gleich. Auch wo die Temperaturen schon 3 Tage über Null waren: die manchmal recht fließende Biber war noch komplett vereist. Zwar gab es die ersten Risse im Eis, die Fläche war entweder eine Eisschicht oder aus allerhand Eisteilen aufgeschichtet am Ufer und wieder zugefroren.

Da wunderte es uns nicht, daß unser Wasserbehälter nach 7 Tage noch nicht ganz aufgetaut war. Ja, die Oberfläche schon und Gießkannen konnten wieder gefüllt werden, nachdem ein Loch- groß genug für die Kanne- im Eis gestoßen wurde.

Im April haben wir bestimmt wieder flüssiges Wasser, jetzt aber noch nicht.

Weil der Boden auch hart ist, können vorläufig die Beeren und Obstbäume nicht aus ihren Töpfen und warten- wie wir auch- auf sonniges Wetter mit Temperaturen über Null. Am 24. März war der Winterdienst noch mal hier um die Straße zu putzen und im Tal die Kreuzung zu streuen.

Endlich in der letzten Woche von März ist der Boden soweit aufgetaut, daß sich der Boden bearbeiten läßt. Töpfe kommen im Gewächshaus zum akklimatisieren, die erste Gartenbank kommt raus. Viele Schubkarren voller Laub werden eingesammelt, damit die Wurzeln wieder mehr Luft bekommen und das Wachstum losgeht.

Schneeglöckchen gibt es schon und Krokusse blühen fast, die Kaiserkronen wachsen täglich mehr als zwei Zentimeter. Überall gibt es kleine grüne Pünktchen. Endlich Frühling!?

HOFFENTLICH.

Februar 2018

Im Winter verbringen wir recht viel Zeit an unserem PC, nicht unbekannt für euch! Was so alles interessant ist für uns? Natürlich Materialien für die Lloof Plattform, Preisvergleiche, Gartenutensilien, oder Malsachen. Für die kommende Zeit brauchen wir Steine! Unterschiedliche Sorten, denn in den Projekten ist ja so einiges geplant.

Manchmal fangen wir auch ganz einfach an quer durch Ebay uns alles Mögliche an zu sehen. Das Online shoppen ist eine neue Welt, allerdings haben wir damit schon vor ein paar Jahren angefangen und zeigt sich als nützlich. Warm im Zimmer auf unserem Berg zu sitzen und so einzukaufen. Wir brauchen nur raus in den Schnee, wenn der Courier da ist das gekaufte zu liefern. Klappt nicht immer reibungslos, aber meckern tun wir nur ganz selten.

Was wir allerdings bei Ebay so mitmachen hat mit der fortschreitenden Technik nichts zu tun. Als wir in 2011 anfingen mal ein Teddy oder Tierfutter über Ebay zu bekommen, war das wirklich einfach. Man konnte sich mit dem Verkäufer unterhalten, manchmal handeln und hatte Spielraum für individuelles. Das war einmal!! Seitdem hat sich das ganze sehr zum Negativen geändert und wird von Ebay gesteuert. Wenn man sich austauschen möchte mit einem der Community, kommt Ebay dazwischen mit Zeilen und Vorschriften.

Es ist schon so weit, daß man nicht mal mehr eigne Worte gebrauchen darf zum bewerten: seht euch eine Kopie an von einer Ebay gesteuerten Bewertung. Was ist das „obszöne“ Wort? Wenn ihr es sieht, bitte sende eine Nachricht. Wer es gefunden hat ist unseren Stern des Monats. Richtig Schade, denn von der „Einheitswurst“ halten wir nicht viel. Ich hatte schon mehrere nette Kontakte, womit man sich so ausgetauscht hat. Nicht nur in Deutschland, sondern auch international.

Man kann mal über etwas anderes reden und hat immer einen einfachen Anfang, den Artikel den man bekommen oder verkauft hat. Das hat richtig Spaß gemacht und etwas gebracht. Kein Geld natürlich und Ebay ist sehr kommerziell und hat nichts von meinen Worten! Sogar, wenn man mal nett sein möchte, kann es untersagt werden. Es ist ja gut, daß anscheinend abwegige Worte bemerkt werden, vielleicht ein Tipp für Twitter?

Manchmal hört man nicht auf zu staunen und haben etwas dazu gelernt:

Nicht unbedingt durch die sozialen Medien, aber selbstgerecht kommen Leute Laut zu Wort, mit vielen Vorurteilen bestückt. So machen sicher junge Menschen sich das Leben schon am Anfang recht Unmöglich oder sogar untauglich für die heutige Gesellschaft!!

Recht harte Worte für mich, denn Menschen zu klassifizieren ist mir eigentlich fremd.

Wieso es zu solch Schlussfolgerung kommt? Wenn man gefragt wird Worte, Anregungen, Bemerkungen auf einen Blog zu schreiben, kann man das doch machen?

Unsere Worte waren nicht gefällig und wurden einfach gelöscht!

Natürlich gefragt wieso und gemerkt, dass für unsere IP-Adresse Kommentare gesperrt wurden.

Ich wusste nicht mal das das geht! anscheinend doch......

Wie kann man dann soviel Unverständnis entgegenkommen? Über sozialen Netzwerke, wie damals bei der Hufpflegerin die sonst auch nicht zu erreichen war. Also so eine Nachricht hinterlassen und gleich unseren Aus/Eingang gesperrt vor deren IP-Adresse.

Man kann jemanden der unflexibel nicht über seinen Schatten gucken will so wie so nicht helfen! Und Beleidigungen- auch wenn sie so nicht gemeint sind- brauchen wir nicht. Wenn Leute nicht in den Spiegel sehen möchten, oder nur den Prinzen sehen, kann man kein anderes Bild erblicken lassen.

Jeder Mensch macht seine eignen Fehler, aber nicht mit/bei uns.

Wie gerne sie vielleicht auch wieder zum Rennsteig gekommen wären, da gibt es noch genug gute Würste. Uns ist ein gutes, offenes Herz wichtiger als gute Wurst!!

Unsere Tiere sind schon über 3 Monate im Stall und es liegt noch immer jede Menge Schnee rum. Um die paar Tage Geräusche vom Dach, wenn wieder Mal eine Dachlawine runterkommt. Natürlich sieht man dann eben die dunklen Leien unseres ganzen Hauses wieder (die sind nur nicht am Kellergeschoß). Dauert aber nur kurz. Wenn die Tiere sich freuten etwas wie grün sehen zu können und vielleicht mal die Glieder zu strecken, war das rumrennen in der Weide auf einen Tag beschränkt und schon ist der nächste kälte-Schub da. So liegen an der Vordertür noch Überreste vom Schnee aus November!!!! Ob alles noch lange nach Frühlingsanfang da ist? Vorläufig brauchen wir Kraft die minus Temperaturen gut überstehen zu können, denn wenn es tagelang unter minus 14 Grad ist, lacht keiner mehr und kümmern wir uns auch noch um zeitigst geschlossene Stalltüren, fließendes Wasser und alle Rollos zeitig zu vor den 15 Fenstern.

Etwas Unglaubliches ist geschehen: Reaktionen an uns aus ganz Deutschland wegen den Wwoof-Vorstand- Wahlen. Endlich tut sich da etwas, nicht nur über Internet, sondern auch Telefonate. Wie wir uns freuen Kontakt zu den Höfler bekommen zu haben. Wird es klappen mit einer besseren Kommunikation und Zusammenarbeit bei Wwoof? Wir hoffen das von ganzen Herzen.

Januar 2018

Das neue Jahr fängt bei uns an im Schnee. Bis am 3. Januar gab es Schnee, die Wintersportzentren wie Heubach, Masserberg und Oberhof sind noch voll in Betrieb, sogar wenn es Tauwetter gibt und die Temperaturen- jedenfalls tagsüber- über den Gefrierpunkt liegen. Unten im Tal fährt der Winterdienst täglich und streut die Straßen und Kreuzungen…….

Endlich, am 7. Januar können die Tiere wieder ein paar Schritte draußen machen. Die Weide ist nicht mehr weiß, ein wenig glitzrig, aber der Wind macht den Spaß doch weniger angenehm als gehofft. Nach Erkundung der frischen Luft sind die Tiere innerhalb 2 Stunden wieder warm und trocken im Stall.

Und wir beschäftigen uns mit renovieren in obersten Stockwerk vom Haus. Dort ist das Zimmer für unsere Wwoof-Gäste und der ausgebaute Dachboden. Da kann man an beide Seiten vom Haus ins Tal gucken. Wenn es klares Wetter ist, sieht man bis nach Masserberg hoch. Dafür haben wir jetzt den Blick auf unsere Wände: es wird geglättet, angestrichen und tapeziert.

Natürlich brauchen unsere Tiere auch Aufmerksamkeit und Versorgung. Als der Boden aufgetaut war, konnte endlich wieder Dung eingegraben werden. Nur der Garten ganz unten, da kommen wir noch nicht hin. Aber wenn die Dunghaufen weg sind, sind wir eine Weile zufrieden. Lange dauert die grüne Periode allerdings nicht, denn nach 2 Tage Dauerschnee ergibt sich die Wintermärchenlandschaft nochmals. Und bleibt es fast so schön bis Ende Januars.

Diese Jahreszeit gibt es Zeit zum lesen und nachdenken. Verschiedenes aus den Medien hat meine Gedanken angeregt. Eins beschäftigt mich sehr: der heutige Biohof ist ein romantischer Gedanke. Wie werden wir (unsere Erde) in 2050 die 10 Milliarden Menschen ernähren können? Brauchen wir dafür nicht mehr als eine Erde, wenn man sich den heutigen Konsum ansieht? Gäbe es weniger Probleme, wenn alle Menschen auf Fleisch verzichten würden und wir alle spontan Vegetarier werden? Wir essen ja fast kein Fleisch oder Wurst, aber Milch und Eier gebrauchen wir wohl. Wir sind zum Teil Selbstversorger und beschränken den Konsum, fühlen uns auch gar nicht „Außergewöhnlich“, weil das schon ganz lange unsere Lebenseinstellung ist. Trotzdem brauchen auch wir Geld für unsere Rechnungen, Treibstoffe, Arztkosten, Versicherungen und Steuer. Zum völligen Ausstieg oder Autark leben, schaffen wir es nicht, wir sind angebunden und verkabelt mit unserer heutigen Welt. Vielleicht schaffen das manche Menschen am Ende der Welt wie in Alaska, die Mongolei oder Süd-Amerika?


Blog 2017

Letzter Blog 2017

Es schneit, nix außergewöhnliches, einfach Tatsache mit mehr oder weniger Cm. Manchmal etwas mehr, dann wieder eine kleine Pause zum Aufatmen oder sogar abtauen und danach fängt es von vorne an. So verbringen wir unter diesen Wetterbedingungen noch viel mehr Zeit am PC als im Sommer nur in den Abendstunden. Ganz viel PC Aktivitäten beschäftigen uns mittlerweile täglich:
Unser PC wird gebraucht für

 

Unser PC wird gebraucht für Beschreibung der Aktivitäten
Kommunizieren Emails schreiben, Kontakte pflegen, Blog schreiben, Termine merken, telefonieren
Gestalten Unsere Arbeit für Lloof, u. A. Lernmateriale herstellen Projekte, Arbeiten mit digitalen Apparate wie Bilder, Wetterstation usw. Programmieren für die Webseite.
Haushalt Bestellen /einkaufen on-line Tierfutter, Sachen für uns wie Spiele oder Teile für den Hof für Reparaturen oder Verbesserungen
Lesen on-line Zeitung und Publikationen Tägliche Quellen für Neues, Nachrichten aus Europa und USA . Hintergrund,Fachliteratur/ Wissen oder Bücher.
Lernen und Unterhaltung Tutorials, Englische Lernmaterialien, Musik und Video
Spielen Zur Funktionstraining/Übung meiner Feinmotorik Spiele von Cd´s
Überwachen Den Stall, die Tiere, die Türen werden Nachts oder bei heftigen Schnee verschlossen. Über die Kamera können wir sehen was drinnen los ist. Das Funktionieren der PV-Anlage.
Recherchieren Hiermit verbinden wir erfahrenes aus der Umwelt, Fernsehen oder soziales. Unser Ziel ist: Meinung bilden und weitergeben von Fakten/Meinung oder andere Menschen Aufmerksam machen.
Listen, Katalog, Planung Richtig "alte" Büro-arbeit und damit behalten wir die Übersicht über Wwoof-gäste, Projekte, die Bärensammlung

Zur Zeit beschäftigt Henk sich mit

dem Entwurf der neuen Auflage unserer Webseite.

Ich habe etwas unglaublich interessantes gefunden, schon im Sommer. Jetzt ist die Zeit da zu recherchieren. So haben wir den FSM gefunden. Die Geschichte für uns fing an beim Ablehnen einer Doktor-Verleihung-Veranstaltung an einer Uni in Holland. Der Satz der mich traf war: Freiheit von Glauben, Pastafarian, der in diesem Fall nicht zutraf! Natürlich war ich interessiert, hatte aber keine Zeit.

Jetzt aber! Diese FSM Bewegung wurde in 2005 Aktenkundig: gegründet im Juni 2005 vom US-amerikanischen Physiker Bobby Henderson. In Deutschland wurde der Verein "Die Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters e.V." mit Sitz in Templin 2012 als Weltanschauungsgemeinschaft anerkannt. Auf Wikipedia gibt es weitere Auskünfte. Jedenfalls sind wir begeistert, nicht nur wegen der enormen Kreativität, oder als Zeichen unserer Zeit. Es wird gestaltet wie wir es in dieser technischen Welt erwarten: schnell, adäquat, international, etwas daß uns nachdenklich macht. Wir werden das Logo vom Verein auf unserer Webseite führen. Wir haben auch eine Seite dafür hochgeladen. (FSM)

Dezember 2017

Es schneit, nix außergewöhnliches, einfach Tatsache mit mehr oder weniger Cm. Manchmal etwas mehr, dann wieder eine kleine Pause zum Aufatmen oder sogar abtauen und danach fängt es von vorne an. So verbringen wir unter diesen Wetterbedingungen noch viel mehr Zeit am PC als im Sommer nur in den Abendstunden. Ganz viel PC Aktivitäten beschäftigen uns mittlerweile täglich:

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Unsere Arbeit für Lloof, u. A. Lernmateriale herstellen Projekte, Arbeiten mit digitalen Apparate wie Bilder, Wetterstation usw. Programmieren für die Webseite.

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Überwachen

Den Stall, die Tiere, die Türen werden Nachts oder bei heftigen Schnee verschlossen. Über die Kamera können wir sehen was drinnen los ist.

Das Funktionieren der PV-Anlage.

Recherchieren

Hiermit verbinden wir erfahrenes aus der Umwelt, Fernsehen oder soziales.

Unser Ziel ist: Meinung bilden und weitergeben von Fakten/Meinung oder andere Menschen Aufmerksam machen.

Listen, Katalog, Planung

Richtig "alte" Büro-arbeit und damit behalten wir die Übersicht über Wwoof-gäste, Projekte, die Bärensammlung

Zur Zeit beschäftigt Henk sich mit dem Entwurf der neuen Auflage unserer Webseite.

Ich habe etwas unglaublich interessantes gefunden, schon im Sommer. Jetzt ist die Zeit da zu recherchieren. So haben wir den FSM gefunden. Die Geschichte für uns fing an beim Ablehnen einer Doktor-Verleihung-Veranstaltung an einer Uni in Holland. Der Satz der mich traf war: Freiheit von Glauben, Pastafarian, der in diesem Fall nicht zutraf! Natürlich war ich interessiert, hatte aber keine Zeit.

Jetzt aber!

Diese FSM Bewegung wurde in 2005 Aktenkundig: gegründet im Juni 2005 vom US-amerikanischen Physiker Bobby Henderson. In Deutschland wurde der Verein "Die Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters e.V." mit Sitz in Templin 2012 als Weltanschauungsgemeinschaft anerkannt. Auf Wikipedia gibt es weitere Auskünfte.

Jedenfalls sind wir begeistert, nicht nur wegen der enormen Kreativität, oder als Zeichen unserer Zeit. Es wird gestaltet wie wir es in dieser technischen Welt erwarten: schnell, adäquat, international, etwas daß uns nachdenklich macht. Wir werden das Logo vom Verein auf unserer Webseite führen. Wir haben auch eine Seite dafür hochgeladen. (FSM)

November 2017

Die Vorbereitungen auf den Winter bestehen aus viele kleine Aufgaben. Es ist ja noch Herbst mit viel Feuchtigkeit und Nebel, da ist dann Blatt entsorgen wichtig. Eichenblatt wird zusammengeharkt und kommt an einer Stelle wo es beton überdeckt. Das Laub von Buchen gebrauchen wir als Abdeckung für in diesem Jahr gepflanzte Bäumchen oder Sträucher. Aber weil es noch viel zu warm ist kommt das Laub erst mal auf ein Haufen neben dem Gewächshaus.

Im Kartoffelgarten unten wird das letzte geerntet an Mais, Futterrüben oder Kohl. So viel wie möglich kommt Dung runter, damit noch kein Lager am Haus gebraucht werden muß. Auch der neuer Weidegarten bekommt Dung aus dem Stall, damit im Frühjahr bald ein Anfang gemacht werden kann. Die Weide ist zum größten Teil leer gefressen, aber zum Auslauf natürlich nach wie vor gut geeignet, denn runter auf die untere große Weide lassen wir unsere Freunde nicht mehr: viel zu glatt und aufgeweichten Boden.

Im Hausinneren beschäftigt uns die Haustechnik: der eingesetzte Hilf-PC funktioniert nicht richtig und so verbringt Henk viele Stunden mit rausfinden was die Fehler sind und eine mögliche Behebung davon. Nach ein paar Wochen hat er die Nase voll und überlegen wir uns ob eine Neuanschaffung Sinn machen würde. Ein neuer PC kostet doch ziemlich viel Geld und wir brauchen eigentlich nur ´den Kasten´. Nach einem gezielten Suchen, finden wir eine kleine Firma die so etwas liefern kann. Keine Tastatur, Maus oder Schnick-Schnack ist enthalten und damit Preisgünstiger. Das Internet ist auch für uns recht wichtig, nicht unbedingt zum shoppen, sondern für unsere internationale Kontakte, Arbeit für Lloof und die Tageszeitungen on-line lesen zu können. Wir lesen mittlerweile täglich unterschiedliche Editionen aus 4 Länder. Mit Nachrichten fangen wir den Tag an und jetzt haben wir dafür mehr Zeit als im Sommer.

Wir staunen sehr über die Berichterstattung, wie man schreibt und wie lange es dauert bevor alle über gleiche Themen berichten. Die Deutschen Zeitungen sind nur in Deutschen Angelegenheiten schnell und ausgiebig , lokales oder von weit weg kommt an letzter Stelle! Wir haben schon beobachtet, daß es mal 2 Tage dauert bevor die "letzte" Neuigkeit veröffentlicht wird. Dabei ist die Nachricht für uns schon bekannt, oft mehr als (vor)gestern…….. Tipp: die Berliner Morgenpost berichtet schnell und wenn neue Erkenntnisse da sind, einfach einen ´Update´ am schon existierendem Item.

Die Weihnachtsbeleuchtung hatten wir schon aufgehängt, denn wer macht so etwas gerne wenn es schneit oder friert? Die Kabel und Schalter werden angebracht, damit es im Advent schön aussieht . Dunkel wird es immer früher, schon ab 16.00 Uhr brennen wir Lampen. Als der erste richtiger Schnee am 16. November runter kommt, haben wir schon viel draußen geschafft. Der Schnee hilft bei mehr Helligkeit im allgemeinen und unser wohlempfinden ist viel größer als beim fast ständigen Nebel auf dem Berg. Die Temperaturen sind noch einmal angenehm und dann schleicht der Winter sich ran. Der Frost beeinträchtigt das Leben auf den Hang nicht all zu sehr, Schnee schützt die Wurzel und zarte Pflanzen bekamen schon eine Kokosplatte, Stroh oder Blatt am Fuß.

Auch unsere kleinen Kätzchen haben einen Spaziergang mit uns im Schnee gemacht.

Hat sie nicht sehr beeindruckt, sie klettern einfach in Bäumen wie sonst auch und folgten uns brav zurück in deren Bleibe im Haus. In dieser Zeit sind alle Tiere im Haus oder im Stall, vielleicht etwas langweilig, aber dafür sicher und nicht dem Frost ausgesetzt.

Jetzt fängt die Adventszeit an, wie im Wintermärchen ist bei uns alles weiß, denn es schneit eigentlich jeden Tag mehr oder weniger cm.

Oktober 2017

Am 1.sten Oktober ist der ´Sommer´-Misthaufen endlich ganz gebraucht zum düngen vom neuen Weidengarten. Die Hinterbliebene leere Stelle wird übersät mit fallendem (Eichen)Blatt, denn der Herbst macht sich überall bemerkbar, bald werden wir überall Blatt räumen……

Die Bäume zum selber Brennholz machen sind endlich weg, die Lager am Haus sind voll, der Sägebock kommt rein und Hendrik beteiligt sich bald an einem Baumfäller- Kurs vom Forstamt, denn der Sägeschein ist in Thüringen Vorschrift!! In Theorie ist das Ganze lange bekannt, sogar als Lloof-Arbeit haben wir schon eine Lektion ins Netz geschrieben. Gespannt etwas Neues zu lernen in der Praxis. Das letzte Wochenende Oktobers ist es soweit.

Unsere Zentralheizung brennt nicht auf Holz, sondern auf Öl. Schon wegen dem Bergklima geht es hier nicht ohne Wärme. In der Küche brennt schon einiger Zeit der Holzofen, da haben wir ständig ein Feuer- auch zum kochen. Dazu eine angenehme Atmosphäre, sicher wenn man von draußen kommt. Durch die fabelhaft schöne Woche des goldenen Oktobers haben wir es zeitig geschafft alles pünktlich trocken rein zu bekommen. Am 21. Oktober waren wir fertig, Auch mit aufgestockten Wintervorräten.

Die Gewächshauser haben die Winterhaube bekommen, für die Holzhochbeete werde ich noch Schutzhüllen nähen. Die Bäume am Weg entlang und auf dem Hang bekommen alle ein Stück Kokos an den Füßen, bis sie groß und stark sind.

Natürlich verbringen wir jetzt wieder viel mehr Zeit drinnen, dabei ist der PC unentbehrlich. Wieso? Zeitung lesen, einkaufen, recherchieren, Pflegen der (internationalen) Kontakte und die Vereinsarbeit.

Dabei ist EINS uns sehr wichtig geworden: überall nach zu sehen ob es Transparenz gibt. Es wird so viel geschrieben und behauptet, wir möchten kein Opfer von Fake-News werden!

September 2017

Ende Septembers ist der Anfang vom Herbst und Wwoofer kommen in diesem Jahr bestimmt nicht mehr, also ist das Düngen der Gärten ganz Annettes Aufgabe.

Verlauf Wwoof-Helfer: Anfragen für 2017: 24 für einen Aufenthalt von 3 Tagen bis 8 Wochen. Wo kamen die Anfragen her? Nur eine aus Süd-Amerika, alle anderen aus Europa: Deutschland, Spanien, Frankreich, Schottland, UK und Irland. Effektiv geleistete Hilfe: 30 Tagen von wirklich gekommen 3 Wwoofer: 2 Deutsch, 1 Französisch.

Wir haben zeitig angefangen mit den Wintervorbereitungen, denn über Winter soll doch möglichst alles trocken gelagert sein, holz eben so gut wie Dahlien Knollen. So bekam das Auto schon in der zweiten Woche Septembers seine Winterausstattung und konnte die Umstellung schön im Trocknen stattfinden.

Für manche Pflanzen ist es ein bisschen traurig sie schon rein zu holen, weil die gerade am schönsten sind- wie die Engelstrompeten (Datura). Die Nachttemperaturen sind oft weit unter 10 Grad und das vertragen viele nicht. Nur für den Mais und Futterrüben gilt das gar nicht, die lassen wir so lange wie möglich unten im Garten. Weil der Weg runter auf dem Hang so steil ist, brauchen wir einen trocknen Tag dort zu ernten. Unten düngen geht ja auch im nächsten Frühjahr, bei Frost oder Nebel runter gehen ist einfach unmöglich.

In der oberen Weide sieht man schon etwas vom nächsten Garten: an der Rückenseite zum Hang sind schon mehrere Beerensträucher gepflanzt, damit sie sich zum Winter einleben und setzen können. Nach und nach kommt dann Dung aus dem Stall in den Doll steinigen Boden.

Steine von mehr als 25 Kg sind tägliche Funde und machen viel Arbeit. Natürlich sind die Tiere ganz neugierig was ich da wohl mache und hätten am liebsten die Blätter von gerade gepflanzten Johannisbeeren abgefressen…….

Die vielen Schwalben die den Sommer über unsere Fliegen beseitigt haben, sind auf dem Wege in weite Winterquartiere, daher kommen die Greifvögel auch nicht mehr so runter. Aber ein Bienenvolk hat uns gefunden und ist sehr beschäftigt in einer kleinen Höle zwischen den Hauswurz zu bauen, ob das genug sein wird die kalte Periode im Winter zu überleben? Mit Zuckerwasser könnten wir helfen, aber richtigen Schutz ist etwas schwierig! Die Meisen fressen nach wie vor 10 Knödel in gut 1,5 Tag, Knödel in Netze für den Winter stehen schon fertig im Keller. Der Heuschuppen ist wieder aufgefüllt mit Stroh und Heu, damit ganz einfach (wenn es Schnee gibt) alles im Stall kommt.

Nur sind wir noch lange nicht fertig mit dem Brennholz und werden es auch nicht bald schaffen denn Henk darf ja noch einen Monat gar nichts schweres machen. Erst mal sehen ob wir überhaupt die Bänke usw. zeitig und trocken rein bekommen…..

August 2017

Die Sonne hat mit seiner Strahlung die Plane vom kleinen Tomatenzelt zerstört: es ist als ob die Kunststofffolie sich einfach aufgelöst hat. Natürlich haben die Tomaten, Tomatillo und Pfeffer Pflanzen im Zelt noch genug Schutz, aber es sieht aus wie ein großes Sieb…… Dann fängt also das Gesuche an nach einem neuen Glas Haus.

Wir fanden es in Coburg und machten uns an die Arbeit:

Samt Hänger und Werkzeuge finden wir eine junge Familie, die gerade im neuen Heim eingezogen ist. Alles im Garten ist alt und für spielende Kinder absolut ungeeignet. Da kommen wir und helfen mit ein paar Maßnahmen: demontieren das Gewächshaus und einen Rosenbogen und nehmen die mit nach Hause. In 3 Tagen bauen wir das kleine Glashäuschen wieder auf: es passt genau auf der Kleinkläranlage. Top sieht es aus, die öde Fläche schon im vergangenem Herbst bepflanzt , jetzt auch noch bestückt mit einem Hochbeet, Blumen und Gewächshaus.

Die anderen Aufgaben wie ernten und wässern fragen mittlerweil auch mehr Zeit. Zum Glück gibt es häufig Schauer und ist die Erde nicht ganz ausgetrocknet. Die Ernte hält sich in Grenzen, Bohnen pflücken findet jeden 2.Tag statt. Die ersten Tomaten im Zelt sind nicht mehr ganz grün und auch die draußen tragen Früchte. Überall gibt es buntes: die Dahlien in ihren Töpfe entlang den Fußweg, bunte Tupfer im Garten.

Wir fangen noch mit einem Projekt an- auch wenn es kein Wwoofer gibt. Nach der letzten Absage schlußfordern wir, daß nur 3 Wwoofer uns in 2017 bis Pfingsten besucht und geholfen haben. Anfragen kamen viele, Fragen beantwortet, Pläne gemacht. Ist schreiben für manche jungen Leute nur interessant wenn es um Auskünfte geht? Danach überwiegt leider das Schweigen im Walde.

In der oberen Weide nahe der Vogelbeere kommt der neue Garten. Der Dung vom Sommer liegt da ja schon am Hang….. der Wasserbehälter kommt am Stamm vom Baum, der Gitterzaun wird an dem bestehenden Zaun angehakt. Gleich wird es einfacher den Dung an Ort und Stelle zu bekommen: einbuddeln und fertig. Im Frühjahr ist der Anfang schon da und macht es die Arbeit bestimmt etwas leichter.

Schwalben hatten ein Nest mit 4 Jungen im Stall. Wir glauben es hat 2 mal geklappt und deswegen fliegen 10 oder manchmal auch mehr Schwalben über unsere Weide. Die letzten Junge fliegen fast so gut wie ihre Eltern und werden vorbereitet auf dem Abflug….Wir haben beobachtet, daß sie in der Luft gefüttert wurden! Die Räuber (Wiesenweihe, Falke) zeigen sich auch nicht mehr so deutlich, Zeichen für den kommenden Herbst?

Das Forstamt hat 5 Bäume am Weg gefällt, die waren gerade noch nicht am umkippen. Im vergangenem Winter passierte das mit einer großen Tanne, zum Glück hat sie nicht die Kabel beim Sturtz erwischt. Die 5 schneiden wir und transportieren die Stücke hoch, das wird der Anfang für Brennholz im nächsten Winter. Holz soll ja gelagert werden und ganz trocken sein bevor es in den Ofen kommt. Mit den Sommertemperaturen schwitzen wir ganz doll, es ist keine Leicht-Arbeit.

Juli 2017

Der Juli fängt mit einen Regenguß an, wir konnten die Wasserbehälter alle gut füllen. Ob alle Pflanzen genug Wasser bekommen haben? 2 Tage nur haben wir nicht gegossen.

Nur an einem Tag konnte gut ausgepflanzt werden, denn es gab keine Sonne und es war um die 20 Grad. Danach ist es wieder doppelt aufpassen auf Schnecken. Die mögen junges, frisches grün noch mehr als Zucchini bluten.

Und dann ist die brennende Sonne wieder da……. Aber das Gewächshaus wo viel Pflanzen vorgezogen werden ist fast leer. Das nächste steht an: Samenkapsel einsammeln und Samen trocknen. Im Gewächshaus ist jetzt Platz alles richtig aus zu breiten und die große Menge Samen einfach zu verkleinern.

Zwar ist es Sommer, aber einer unseren Aufgaben ist es uns reichlich ein zu decken mit Vorräten: 300 Ballen Heu für die Tiere, Briketts und Öl für die Heizung und dann noch Brennholz.

Das letzte mag einfach aussehen, denn wir wohnen ja schließlich im Wald…….. Im ersten Jahr hier haben wir uns um vergammelte Stämme im Garten und in den Wiesen gekümmert und von der Möbelindustrie Holz Abfälle bekommen. Danach fing die richtige Arbeit an: wie lagert man es praktisch, wo macht man die Arbeit und wo kommt man im Winter einfach ran? Erst mal haben wir innen im Haus Platz gemacht. Stellen abgetrennt mit Regalteile im Heizraum und runter zur Werkstatt. Dort wird gelagert für den täglichen Gebrauch. Brennholzstücke bis an die Decke warten dort trocken: die Stellen sind ganz bis oben voll. Im Freien haben wir zwischen dem Ölhäuschen und der Weide den Rest der Bauzäune aufgestellt, damit es dort Platz gibt für unterschiedliches: Baumteile 1 oder 2 Meter lang die 1 Jahr trocknen sollen, ein Lager für gesägtes Holz, Stücke von 25 bis 35 Cm und das letzte Lager für fertiges Brennholz. Damit beschäftigen wir uns jetzt. Trotzdem bleibt die Suche nach Bäume aktuell! Wir haben zwar mit Silvio 3 Bäume gefällt, daß reicht aber nicht für einen Winter. Soviel Bäume und noch immer nicht die Lager voll??? Kompliziert, weil Lieferanten mit Lkw und Anhänger den Berg nicht hochkommen. Und ohne Anhänger wird nicht geliefert!!! Ja klar, man kann kleine Mengen bekommen, aber dann sind die doppelt so teuer!

Viele Vögel fliegen oft um den Stall oder Weide. Schwalben haben im Stall gebrütet, wir denken die Familie besteht nun aus 5 Vögel, sie sind auf Kabel oder in der Flucht zu bewundern. Aber es gibt auch Schwarze Störche, Greifvögel und viele Meisen die sich täglich melden. Zum Glück interessieren unsere Katzen sich mehr für Mäuse als für (junge) Vögel.

Am 17.Juli kommt die Schafsherde und die Schafe fressen in 2 Tage schön die Grünflächen vom Berg.

Endlich haben wir, bereits gebrauchte, Pflanzensteine gefunden und gleich am Weg zwischen die Linden gelegt. Wir hoffen das damit im Winter besser markiert ist wo der Weg oder Pflanzen sind.

Nach Gewitter mit vielen Blitzen kommt feuchtes Wetter. Am Ende Julis so viel , daß die Wasserbehälter überlaufen!

Hendrik hat wieder etwas an unsere Webseite hinzugefügt: eine Möglichkeit über ´grüne´ oder Umwelt Themen zu diskutieren in Form eines Forum. Wer daran Interesse hat, bitte melden, dann gestaltet er Anmeldenamen dazu fertig.

Juni 2017

Der Juni ist richtig sommerhaft: Sonne, Hitze, wenig regen. In der ersten Woche erreichen die Temperaturen 30 Grad. Schön für unseren Berliner Besucher.

Für die Natur ist es zu trocken und ist jeden Tag gießen notwendig. Im Gewächshaus kommen ständig mehr Keimlinge. Saatschalen leeren, Keimlinge topfen und wenn sie groß genug sind: raus in die frische Luft. So geht es mit Gemüse Pflanzen wie Kohl, aber auch Blumen werden erst ´vorgezogen´. Geht gar nicht anders, denn die ´schwere´ Erde erschwert das keimen und heran wachsen stark.

Dann gibt es auch noch Lebewesen die das Wachstum gefährden: Schnecken, Käfer, Raupen und weitere fliegende Insekten. Der erste Gang morgens ist das sammeln von Schnecken in einen Eimer.

Es ist wirklich erstaunend wie viel diese Tiere fressen, auch wenn sie winzig sind. Sie schaden durch Fräß aller Blätter sanfter Pflanzen, nur der kahle Stängel ist oft noch da, auch wenn es Tomaten sind! Manchmal nicht mal dass! Kürbisse mit 5 Blätter kommen raus und werden in 2 Nächten komplett aufgefressen.

Manche Pflanzen erholen sich, daß dauert aber mehrere Wochen. Die Zeit gibt es hier leider nicht, denn der Sommer dauert kurz und wir können auch nicht früher anfangen, so wie das im Norden der Fall war. Wir möchten gerne eine Ernte von Erbsen, Bohnen, Kohl und Porree. Natürlich kann man noch mal neue Pflanzen einsetzen, bekommt man da das Gemüse wie man sich erhofft? Die Schneckenjagd - jedenfalls jeden Morgen- ist absolut notwendig, ob es genug ist? Hoffentlich.

Diesen Monat werden wir beide die ganze Arbeit schaffen, denn Wwoofer haben sich nicht gemeldet. Solange Projekte soweit nicht weiter gehen oder es besondere Anlässe gibt, schaffen wir es, denn wir sind jetzt im Schnitt von ca. 6.00 bis abends 20.00 Uhr beschäftigt. Richtig Ernte und Verarbeitung der Gemüsen gibt es noch nicht.

Der erste Kopf Salat gab es am 10. Juni, die erste reife Erdbeere am 12. Juni.

13.juni Zuckererbsen auf dem Tisch frisch gepflückt.

Schon am 16. Juni gibt es 40 frisch gepresste Ballen Heu!

Die kommen auf dem höchsten Dachboden, weil es am längsten liegen soll, erst wird das Heu von 2016 gefüttert! Der Grund für altes Heu? Esel, Pferde und Lamas werden zu Fett von frisches Heu und Gras.!

Wegen der langen sonnigen Zeit (Hitzewelle) und 0 Regen ist eine große Heuernte fragwürdig.Der Landwirt, wo wir unseren Heuvorrat kaufen, erwartet dieses Jahr keinen "Zweiten Schnitt". Auch die Kartoffelernte könnte sehr slecht werden.

Wir freuen uns, daß wir schon vor Monatsende den ganzen Wintervorrat Heu für unsere Tiere auf dem Dachboden gelagert haben.( Das ist aber viel mehr als die 40 Ballen)

Jeder braucht jetzt dringend Regen, denn die ganze Natur fragt das. Auch das Gewitter am 22. Juni gibt uns leider wenig : nur 2 mm. Natürlich kommt das gleich in alle Behälter und bekommen das Gemüse und die Blumen reichlich. Aber wenn die Trockenheit durchhält??

Warten wir es ab. Es hat sich jedenfalls etwas abgekühlt auf unter 30 Grad und das ist uns sehr willkommen.

Mai 2017

Bis Mitte Mai ist es nicht sehr frühlinghaft, gut zum arbeiten, aber stillsitzen ohne Jacke ist recht unangenehm. Unsere Wwooferin aus Frankreich findet es sogar kalt und sitzt am liebsten drinnen im Wohnzimmer mit ihrem Telefon, Laptop oder Buch.

Die Projekte gelangen langsam ans Ziel:

Projekt 2 die Steine rund den Stall und zur Weide, 2 neue Stufen am Heuschuppen alles gut geschafft.

Gerade war die Arbeit fertig, da kamen Schwalben in der Weide – wie im vergangenem Jahr- und haben die Lage ganz genau in Augenschau genommen. Ja, die Tür ist immer offen und Schwalben sind nützlich weil sie Fliegen fangen und davon gibt es ein reichliches Angebot. Das Nest ist fertig und die Schwalben fliegen aus und ein.

Projekt 1 der Dung und Beete im neuen Garten unten hat länger gedauert als erwartet, aber ist fertig geworden. Die ersten Mais pflanzen im Rand sind da, Kartoffelgrün ist zu bewundern. Eine Zucchini streitet gegen die Schnecken, die Ausnahme Weise Kohlpflanzen (noch?) nicht berühren!

Projekt 3 Die Wasserversorgung der Gemüsebeete ist und bleibt hauptsächlich gießen. Aber die Wasserbehälter sind nicht sehr weit und Schläuche sorgen für genügend Wasser. Leider liegen gelbe Schläuche quer über den Berg.

Projekt 5 Hochbeete im Gemüsegarten. 3 Stück fertig! auf der mittleren Terrasse, ganz eingesät und mit Netze geschützt gegen Katzen und Vögel.

In der letzen Woche von Mai sind alle Bäume und Sträucher wieder schön und grün: alles wächst, leider haben auch Viecher wie Läuse unser Garten im Auge.

Die Wespen, Fliegen, Mücken und fliegende Ameisen suchen einem Platz zum ansiedeln, Fenster bleiben also meistens zu! Ist ja auch besser denn die Wärme bleibt so Draußen. Und wer es wissen möchte? Das aktuelle Wetter ist (meistens) drei Mal am Tag zu sehen auf eine neue Seite.

April 2017

April fängt mit traumhaften Frühling an, viele Stunden können wir draußen verbringen.

Wir haben zusammen mit Anna angefangen mit Projekt 1: den neuen Garten am Hang.

Weil es noch Mengen graues Gras gibt – das rutscht gut- kommen erst Teile runter wie: Gitter, Pfähle, Wasserbehälter , Schläuche und Werkzeuge.

Henk braucht fast ein Tag zum guten Wasserdurchlauf in Kombination mit den großen Wasserbehälter oben am Weg funktionieren zu lassen. Ist aber sehr wichtig und jetzt läuft ja einfach noch viel Wasser nur den Berg runter. Wir hoffen daß die Behälter /Anlage im Sommer genug Wasser zu verteilen gibt alle Gärten zu tränken. So wird jeden Tag etwas runter transportiert.

Dann werden Frühbeete wichtig, die 2 kleinen Zelte kommen auf der unteren Terrasse und wurden eingesät mit: Salat, Porree und Kohl. Anderes Gemüse kommt ganz langsam hoch, jedes kleines grüne Blatt freut uns.

So kommt der ganze Garten langsam aus dem Winterschlaf und wird vorbereitet auf Wachstum.

Projekt 1- der neue Garten für Kartoffel und Suckerrüben kommt schrittweise voran, erst geht es schnell, weil Hannah sich doll anstrengt und bald das ganze Dunglager neben dem Haus leer ist und unten ungefähr die Hälfte geschafft. In der Weide liegt noch ganz viel, eine tolle Arbeit für ein Wwoofer: man sieht den Erfolg seiner Tätigkeit.

Zu Ostern gab es nicht nur Eier oder schönes Frühlingswetter, sondern auch Schnee, der liegen blieb……..und am 18 April waren auch die Tannen wieder weiß! Wie gut das alle Kokosplatten die Füße der im Nachjahr gepflanzten Bäumchen noch schützen gegen den Nachtfrost. Trotzdem überleben nicht alle, zum Glück hatten wir keine 20 Cm Schnee, nur Eis auf den Wasserbehälter und Gießkannen.

In der letzten Woche von April wird Projekt 2,

die Hochbeete im Gemüsegarten fertig und schon am 26. April bekommt das mittlere Kräutersamen. Wenn dann die Sonne kommt und gute Temperaturen, stehen dort hoffentlich bald Pflanzen die NICHT von den Schnecken gefressen werden.

März 2017

Es fängt an mit Frühling, aber nur für 2 Tage. Die haben wir natürlich ganz draußen verbracht. Nach solchem Winter und noch viele Schneereste gibt es mega viel zu tun.

Die Strohreste aus dem Stall bilden ein riesen Haufen der im Gemüsegarten eingegraben werden soll: nicht nur gut wegen den Dungreste drin, sondern für das auflockern vom Boden und Bodenstruktur. Mitte März ist die mittlere Terrasse fertig zum pflanzen von Zwiebeln.

Die ersten Schneeglöckchen blühen seid den 10. März. Wenn die Bäumchen entlang dem Rand unseres Grundstücks vom Winterschutz befreit sind, sieht es gleich besser aus. Wir brauchen fast eine Woche überall Laub und Stroh weg zu harken, damit die Wurzeln Luft bekommen und Feuchtigkeit sich gut verteilt.

Die Stecklinge von Tannen haben alle überlebt, alle schön samt Topf in der Erde eingegraben und mit Laub abgedeckt. Bald kommen sie an Ort und Stelle, irgendwo am Rand Abstand ca. 1 Meter vom Weg auf den Hang, prima Aufgabe für einen Wwoof Helfer.

Das Grün der Kaiserskrone wächst jeden Tag mehr als 1 cm, für die Blüten brauchen wir jedoch Geduld.

Am Ende von März sind endgültig die Schneereste ganz weg und haben wir wieder unsere Holzbänke draußen gestellt. Schön in der Sonne Kaffee trinken, aber vorläufig noch nicht ohne Mantel! Wenn die erste Wwoofhelferin kommt bringt sie Sonne und Frühling mit und machen wir den Anfang mit Projekt 1.

Projekt 1: ein neues Feld auf dem Hang zum Anbau Futterrrüben und Kartoffel. Dazu gibt es unterschiedliche Arbeit außer düngen, einzäunen Wässerungsmögligkeiten schaffen. Schon ab Ende März arbeiten wir dran.

Geschafft: Lage für die Beete, Zaunpfähle und Gitter runtergebracht. Jetzt brauchen wir die zugesagten Hilfe um weiter zu machen. Die Rüben und Kartoffel liegen schon fertig.

Februar 2017

Der Anfang ist zwar noch immer im Schnee, doch werden die Temperaturen tagsüber milder. Der Nachtfrost hat uns fast den ganzen Monat beschäftigt, genau wie der Schnee. Es hat bis zum23. gedauert bevor alle Dächer wieder frei waren, der Boden allerdings noch nicht.

Schöne sonnige Tage, die den Frühling versprechen gab es auch und die ersten Vögel zeigten sich. Der Blaureiher war schon zu zweit, während die Biber richtig anschwoll und durchs Tal rauschte. Vögel zwitschern hängt voll im Raum.

Wir bekamen Besuch von einen früheren Wwoofer, Sari kam zu uns, ganz aus Japan. Wir haben uns riesig gefreut. Leider war sie 1 Tag zu früh weiter gereist um sehen zu können, daß die Tiere ab den 25. endlich wieder in der Weide sonnen und toben konnten.

Das putzen vom Stall, was wir ja täglich machen, ist viel einfacher wenn die Bande draußen ist. Sie sind immer Neugierig und stehen um die Wette im Weg. Da ist laufen oder rennen eine viel bessere Ablenkung.

Auch das Gewächshaus ist endlich wieder erreichbar - ohne bis zum Hals im Schnee ab zu sinken. Dann wird es endlich Zeit sich mit Blumenzwiebel zu beschäftigen.

Schnee schieben ist hoffentlich vorbei, aber es wird bestimmt noch 2 Wochen dauern bevor alle Pflanzen wieder frei stehen werden! Am 27, blüht der Hamamelis am 28. Schneit es wieder! Mal sehen wie es mit dem Frühlingsanfang weiter geht, wir möchten so gerne den Winterschutz entfernen.Eine Warnung hatten wir im vorigem Jahr... Da gab es noch Schnee am Ende von April!

Januar 2017

Das Neujahr fängt gut an, zwar gibt es Dauerfrost, ist aber ganz OK. Schon an den ersten Tagen Januars gibt es eine Schneeschicht von über 30 cm. Der Weg wird von einen Schneeschieber befahrbar gemacht, täglich kam man mit dem Gefährt vorbei.

Weil es nicht nur Schnee sondern auch Frost gab, gab es für die Weidentiere keinen Auslauf in die (Schnee)Wiese. Eine Nacht ( 6 + 7. Januar) wurde soviel Frost gemeldet- über 15 Grad- dass Henk die Stalltüren verschlossen hat. Es war ein guter Einfall, denn die Temperatur mit geschlossenen Türen war 7 Grad höher als draußen. Sogar die Biber war 2 Nächte ganz zugefroren, das Wasser strömte einfach unter den Eisbrücken hindurch!

Es schneite weiter und die viele Wintersportler bekamen mehr als eine Portion Schnee…Alle Pisten, Loipen und Ski-lifte sind im Januar im Einsatz. Masserberg ist ganz nah, weniger als 10Km Entfernung , dort können Wintersportbegeisterte im Schnee toben. Trotz aller Begeisterung fahren wir nicht hin: Wir brauchen das Tageslicht zum Schneeräumen. Der üppige Schneefall bringt auch ein paar Probleme mit:

nicht nur sind die Winterdienste ständig im Einsatz auch die Bäume sind gefährdet: 2 sind auf den Kabeln über unseren Weg gekippt. Und natürlich im Wochenende! Zum Glück sind die Stromleitung und die Telefonverbindung nur eine Stunde abgeschaltet worden. Im Wald sind allerdings mehrere Bäume umgestürzt, da bleibt es nur hoffen: nichts schlimmeres wird geschehen.

Jetzt ist der Januar fast vorbei, der ganze Monat gab es Dauerfrost, die Schneemassen an Rande vom Weg sind teilweise über 1 Meter hoch. Wie das alles wegkommt wenn die Temperaturen plötzlich steigen? Matsch natürlich, aber wie viel davon und wie lange soll das dauern bei dieser Masse?

Blog 2016

Dezember 2017

Kein Blog, Der Weihnachtsgruss ist jetzt verfügbar.

November 2016

An den Wintervorbereitungen arbeiten wir soweit es geht. Pflanzen abdecken wenn die Temperaturen doppelstellig sind macht keinen Sinn und viel Regen macht es auch nicht gerade einfacher. Trotzdem haben alle Bäumchen schon einen Kokosscheibe am Fuß bekommen und sind Bäume oder Sträucher mit langen Zweigen geschnitten oder gebunden. Dann folgt noch Blatt oder Stroh um die Wurzeln so gut wie möglich zu schützen.

Weil wir ganz viele Bäumchen und Sträucher gesetzt haben, macht es viel Arbeit. Der erste Winter auf dem Berg für diese neu dazu Gekommene geht es leider nicht anders. Wir möchten nächstes Jahr doch genug Blüten für Bienen und Abwechslungreiches Grün um uns hin haben.

Am 3.November, Nachmittags halb 4 passiert etwas, denn Henk ruft plötzlich SCHAFE und rennt raus. Der Weg ist voller Schafe, aber auch die Seiten- und da steht unser neues Grün!!!

Es geht zwar vorwärts den Berg hoch, aber Schafe, Ziegen und Esel laufen einfach über unserem Fußweg zum Haus, zertrampeln und fressen………Ganz vorne ein alter Schäfer mit 4 Hunden, in der Mitte ein Mädel mit Händen in der Manteltasche und am Ende ein junger Mann im Auto.

Keiner ist zuständig, wir scheuchen also die Tiere weiter- soweit es geht, unser Blut kocht vor Empörung. Nach 20 Minuten ist die Herde vorbei und hinterlassen uns für kurze Zeit Fassungslos. Dann fängt eine Telefonrunde an mit Schäfer in unsere Gegend, denn wer vorbei gegangen ist war ja nicht ´unser´ Schäfer. Am Nächsten Tag- bevor er zur Herde hoch ging- kam dieser Schäfer vorbei und hörte sich unser Anliegen an und nahm es nicht all zu schwer….Er hatte eigentlich gar nicht vor an dieser Seite vom Berg wieder runter zu kommen. Doch es kam anders!

Nachmittags kam das Mädel mit Netze um unsere Bäumchen zu schützen und meldete den Weiterziehen. Dann ganz schnell waren sie wieder da: 1200 Schafe, 5 Hunde, 50 Ziegen und 2 Esel. Henk ist runter gelaufen und hat geholfen beim überqueren der Straße. Ich fing oben an mit Bilder, Henk machte das unten am Weg. Diese Bilder stehen in der Bildergalerie.

Das war´s ? Nein, Sonntagmorgen kam ´unser´ Jäger aus Crock und erkundigte sich ob die Schafe weg sind! Auch er hatte sich beschwert, wegen dem Wild und deren Weide mit schönem Gras. Man, die Schafe taten uns wirklich leid, keiner wollte die zu dieser Jahreszeit hier.

Zum Glück waren sie zeitig weg, denn mit den Schneefall am 7. November wäre es eine große Rutschpartie geworden. Der Winter ist da, nicht nur gibt es Schnee, sondern auch Kälte. In Oberhof fängt der Wintersport schon früh an. In Masserberg kann man Langlaufen obwohl es erst 20 Cm Schnee gibt. Das Weiße Zeug liegt ja schließlich schon mehrere Tage rum. Eisregen macht das Ganze nur noch komplizierter. Wir beschränken uns auf Sachen im Häuslichen Bereich. Bereiten die Adventszeit vor und hoffen das die Eisfläche auf den Straßen bald abgetaut ist.

Oktober 2016

Der Herbst hat vorsichtig angefangen mit etwas Regen und Wind. Genug Zeit noch etwas zu pflanzen am Rand entlang der Grube, damit war der Anfang schon im September gemacht.

Der erste Nachtfrost kam am 10. Oktober und der Berg war wieder mal weiß. Alles um Haus herum blieb grün, meist kommt die Kälte aus der Richtung von Masserberg, so auch jetzt. Also schützt das Haus jedenfalls etwas vor kaltem Wind- jedenfalls jetzt wo es noch nicht friert.

Die gute Nachricht dieses Monats: Otto hat einen Kumpel bekommen. Jonas heißt er und ist genau so lieb wie Otto. Der ist aber ein wenig eifersüchtig, er war ja auch (fast) ein halbes Jahr alleine. In der Weide laufen jetzt wieder 5 Tiere. Es hat nur eine Woche gedauert, da hatten die Weidentiere sich schon an einander gewöhnt.

Eine Übersicht zur Ernte dieses Jahres 2016 :

Produkt

Anzahl

Gewicht

Puffbohnen

4 Kg

Rhabarber

1 St

2 Kg

Bohnen

50 Kg gegessen und sehr viel eingekocht

Zwiebel

2 Kg

Kürbis

45 St

Ca. 50 Kg

Rosen Kohl

2 St

Mais Kolben

15 St

Porree

15 St

Tomaten

15Kg

Erbsen

10Kg

Sellerie Knollen

20 St

Beeren

10 Ltr Saft, 2 Kg naschen und Nachtisch

Futter Beete

20 St

Äpfel

2 Kg

Letzter Erntetag 24- 10-2016

1 Eimer

Tomaten

500 Gr. Himbeeren

Stecklinge (Wildsträucher,Bäume)

5

Keimlinge zum (weiter) ziehen

(Blauglockenbaum)

25

Blumensamen (Sorten)

80 Tütchen,

und auch noch 3 x 100 gr:

Futterbeete, Stockrosen, Sonnenblumen

WWOOF 2016

Die Wwoofer die uns in diesem Jahr geholfen haben

Anfragen + Land

Gekommen

Tage Verbleib

Alter

Gut vorbereitet

6 Europa

5

10-28

20-41, meist unter 30

4: Irland, Ungarn, Deutschland,Frankreich,

1 Afrika

Nein

30

2 USA

Nein

22

1 Japan

Nein

22

Jedenfalls ist es uns gelungen alle Vorräte zeitig ins Haus zu bekommen, egal ob es Kartoffel, Meisenknödel oder Kohlen für den Ofen sind.

Die Winterreifen pünktlich unter die beiden Autos zu bekommen.

Die angepflanzten Bäume und Sträucher so gut wie möglich auf den Winter vor zu bereiten, die ab zu decken mit natürlichen Schutz aus Kokos, Stroh oder Blatt.

Das Gewächshaus bekam eine Haube als Hülle übergezogen, damit die Temperatur über Null bleibt für die Pflanzen die dort überwintern werden so wie Oleander und die Tomaten oder Tomatillo, die noch immer Früchte tragen.

Nach lange feuchte Tage gibt es leider nicht den ´goldnen´ Oktober, aber jede Menge Pilze, die wir jedenfalls nur fotografieren Weil wir uns nicht trauen diese zu essen.

September 2016

Der September fängt an als ob es noch immer Sommer ist und es bleibt so bis zum 16!

Wir haben noch mehrere Aufgaben auf unsere Liste stehen und sind sehr froh, daß die Arbeit mit der Grube planmäßig statt gefunden hat . Als die Grube am 14.September an ihrer Stelle lag, könnten wir endlich weitermachen mit notwendiges draußen, man weiß ja nie wann der erste Nachfrost da ist.

Im Eingangsbereich hat sich etwas geändert: gleich hinter den Rosenbogen stehen die frisch gemalten Wasserbehälter, die Wasserzuleitung ist ganz unter den Weg verlegt. Im nächsten Jahr kommt die Weidenpumpe hinzu und schon im Frühling sind wir dann fertig für den Garten.

Halb September kommt der Herbst mit ein wenig Dauerregen und diese Feuchtigkeit brauchen wir schon ganz lange: die Pflanzen sollen noch Samen reifen lassen die ich sammeln kann für das nächste Jahr. Im großen Ganzen bekommen wir nur 14 mm Regen und dann ist die Sonne wieder da.

Der September ist ein recht sommerlicher Monat geworden, nur die Nächte wurden immer kälter. Nicht nur die Sonnenblumen sind gefragt wegen den Samen , auch Sonnenhütchen, Futterrüben oder Kräuter. Dank den langen späten Sommer gibt es jedenfalls Samen zu ernten.

Etwas anderes besonders nötiges ist umpflanzen von Sträucher aus den Gemüsegarten auf den Hügel über der Grube. Diese Stelle sieht nach den Arbeiten aus wie eine Mondlandschaft! Sträucher und kleine Bäumchen werden jedoch nicht eher als halb Oktober geliefert, also kommen erst nur Pflanzen aus eignem Garten dem Zaun entlang. Auch im Gemüsegarten wurde umstrukturiert, alle Beerensträucher stehen jetzt auf der unteren Terrasse, dieser Teil ist dann soweit fertig gedüngt und bereits abgedeckt. Die Weidentiere können zum Glück noch jeden Tag auf die untere Wiese, es war ja noch immer trocken und sonnig.

Wenn die Nächte kalt sind, gibt es morgens kleine Wölkchen auf dem Hang: die Sonne ist noch so stark, daß die Feuchtigkeit als Dampf aufsteigt! So bleibt das Gras auf der oberen Wiese als Futterquelle da, hoffentlich bis Ende Novembers.

August 2016

Der August fängt nicht wesentlich anders an als Juli endete:

Sehr mäßige Temperaturen in Abwechslung zu mehreren Schauern. Trotzdem machten wir weiter mit den Holzprogramm: Wintervorrat Brennholz für die Öfen. Auch der Heuboden wurde langsam voller, keine Angst zu wenig Futter für die Weidentiere bekommen zu können. Denn schon halb August war der Dachboden voll und mit neuen Lampen oben, kann man dort auch alles sehen…. Wie anders ist es als im vergangenem Jahr!

Überall Unkraut oder rauer Boden, es wurde 5 Jahre nichts am Garten gemacht, nicht gewässert , nichts geschnitten nichts neues angepflanzt.

Weil wir in diesem Monat ein Jahr in Einsiedel wohnen gehen unsere Gedanken manchmal zurück. Wie anders es war in 2015 : Heiß ohne Ende, keine Verbindung zur Außenwelt, denn der Internetanschluß war erst Ende Oktobers flüssig und noch viel mehr, womit wir uns aus einander gesetzt haben.

Zwar kam der Sommer 2016 spät, die Temperaturen stiegen jedoch schnell auf 34 Grad und im Gemüsegarten wuchsen Beeren, Knollen, Kürbisse und Bohnen. Die konnten wir gut wässern, der Brunnen gab bis Ende August das nötige Wasser. Aber am 30 August war Schluß! Wir brauchen dringend Regen. In Eisfeld (10 Km entfernt) hat es im vergangenem Wochenende gegossen, hier blieb und ist es knochentrocken, seit Wochen.

Die Ernte der Bohnen ist das Erste das nach dem Anzucht und Wachsplan geht, denn Schnecken haben ALLES lange attackiert. Jeden Tag sammeln wir ein Eimerchen der schleimigen Freunde ein.

Schon 25 Kg Bohnen sind gepflückt und konserviert worden. Wenige Sonnenblumen haben es letztendlich geschafft uns mit einer Blume zu erfreuen. 150 sind es allerdings nicht geworden, aber mit jeder einzelnen sind wir zufrieden (und die Meisen bestimmt auch).

Die Weidentiere laufen jetzt in die ganze untere Weide, froh rennen sie morgens runter und kommen erst gegen Abend wieder in den Stall zum schlafen. In der oberen Weide wächst das Gras nach, daß kann dann im Herbst gefressen werden, wenn im Oktober die Luft feucht und der Hang glitzrig wird.

Nach und nach wird die (Arbeits) Liste kürzer. Die Reparationen oder Sachen die noch fertig sein sollen vor Winteranfang sind überschaubar. Die Dächer sind zu und vor Nässe brauchen wir uns keinen Kopf machen. Die Wasserpumpe kommt bald rein, damit sie drinnen repariert werden kann, sie hat den ganzen Sommer durchgehalten. Die großen gelben Wasserschläuche reinholen, dazu brauchen wir schon etwas mehr Puste, denn die (3 Stück x25 Meter) sind recht schwer und nicht so einfach zu händeln. Und bei dieser Hitze sind sie noch voll im Einsatz. Die 1000ltr Wasserbehälter sind alle im Einsatz und haben einen guten Dienst geleistet, denn Wasser ist doch überall und jeden Tag sehr nötig.

Juli 2016

In diesem Monat gab es richtige super Wwoofer: Am Anfang eine junge Frau aus Ungarn und am Ende jemand aus Irland. Mit ihrer Hilfe haben wir viel geschafft, sogar alle Tomaten draußen gepflanzt.

Die erste Ernte aus dem Gemüsegarten waren Erbsen, zwar haben die Schnecken auch diese Pflanzen gekostet, es gab genug Anderes das denen anscheinend besser schmeckte. So haben wir 3x frische Erbsen essen können und die restlichen werden aufgehoben als Saatgut für das nächste Jahr. Dann sind die Salatbohnen dran und als letztes die Stangenbohnen, dann ist es bestimmt schon August. Im Gewächshaus sind die Tomaten gut gewachsen und es hängen dort schon viele grüne Tomaten, nur noch reifen und Farbe bekommen.

Ob das mit den Freiland Tomaten klappen wird??

Jedenfalls sieht man den Unterschied zwischen vergangenem Sommer und jetzt: viele Bunte Blumen stehen gestreut und Unkräuter bestimmen nicht mehr den ganzen Überblick. Die meisten Stauden haben irgendwie Fuß gefaßt und breiten sich hoffentlich bald aus.

Die Bergstraße, die entlang unser Haus führt scheint nicht länger nur von Tannen oder Blaubeeren vom Wald abgegrenzt. Jede Menge Büsche und kleine Bäumchen wachsen heran. Alles in diesem Jahr gepflanzt und dann wird es sich im kommende Frühjahr zeigen ob es die richtige Wahl war. Jedenfalls gibt es eine Arten Vielfalt.

Am Ende des Monats kam der Schäfer nochmals mit seiner Herde vorbei: die 1000 Schafe haben den Berg im Nu besiegt, Gras und Kräuter schön abgefressen und innerhalb 12 Stunden wieder weiter gezogen. Ein Ereignis wovon wir viele Bilder gemacht haben.

Etwas ganz anderes: Wir kommen aus dem Staunen nicht raus. Sehr vieles ist in Thüringen ganz anders als wir gewohnt sind. Ein Beispiel werde ich geben und hoffe jemand wird reagieren und es uns erklären. Am Waldrand stehen unheimlich viele Blaubeeren, genug um die ganze Gegend zu ernähren. Natürlich haben wir davon etwas gepflückt und auch die Schafe haben sich bedient.

Wieso kommen Leute und stellen sich samt Eimer genau gegenüber unser Haus und ernten dort? Manchmal den ganzen Nachmittag! Natürlich ist dann und wann auch mal jemand am Weg beschäftigt, aber unser Haus scheint ein Magnet zu sein. Wenn wir mal das Bedürfnis haben und nicht zu Müde sind und Blaubeeren pflücken wollen, geht das nicht einfach gegenüber unser Haus: da ist alles schon abgeerntet worden!

Es sind natürlich nicht unsere Beeren, trotzdem empfinden wir dieses Verhalten merkwürdig und mehr oder weniger eine Einschränkung unserer Privatsphäre .

Juni 2016

In Mai legen auch in Thüringen alle Vögel ein Ei? Wahrscheinlich eher im Juni, denn da fängt erst das wärmere Wetter an. Viele unterschiedliche Vögel gibt es hier und sie fangen schön frühmorgens an zu zwitschern. Der hübsche Gartenrotschwanz hat sein Nest in einem Rohr in der Hauswand gemacht. Die Vögel überwachen ganz genau unsere Bewegungen bei der Arbeit an der Fassade und anstreichen der Türen und Fenster. Sie warten bis wir weit genug weg sind bevor sie ins Nest hinein schlüpfen.

Dieser Monat ist einer des außergewöhnlichen Wetters. Nicht nur die vielen Gewitter machen uns zu schaffen, vielmehr der Dauerzustand der dicken Luft. Nur ein paar Tage war es richtig heiß und sind sogar Tomatenpflanzen umgekippt.

Wir sind ganz ganz froh, daß es geklappt hat die Weidentiere zu überzeugen von guten Unterschlüpf im Stall. Sie kehren fast von selber ein, wenn es sich mal wieder eintrübt und nur ein vereinzeltes Mal brauchen wir sie rufen . Sicher kurz nach dem Wolle abscheren war das wichtig, denn es dauert mehr als ein paar Wochen, daß die Haare (Wolle) wieder wächst. Alle Tiere haben die neue Heimat also angenommen und uns geht es auch so.

Im Gemüsegarten gibt es einen ständigen Kampf, die Pflanzen sollen wachsen, Beeren sollte es geben und im Zelt gedeihen die Tomaten. Aber die Schnecken machen es ganz schwer auch nur etwas hoch zu ziehen. Alle Kleinbeete mit Salat oder Kohlrabi sind gefressen noch bevor die 2 Cm groß waren. Sogar die Zwiebel, die gut angefangen hatten stehen Armseelig mit ganz wenig Blätter.

An meisten Tagen ist der Anfang erst die Tiere raus lassen, dann ein Eimerchen voller Schnecken einsammeln. Und dann hoffen daß es nicht auch noch jede Menge Käfer geben wird. Bis jetzt haben wir erst einmal Erbsen aus den Garten gegessen, weiter gibt es noch keine Ernte!

Der notwendige Umbau und die Reparaturen sind jetzt fast fertig. Das Dach vom niedrigen Teil des Hauses wurde vom Dachdecker neu gemacht. Die Fassade haben wir Grün angemalt. Und der Schreiner hat uns einen neuen Schuppen gebaut für Heu. Jetzt können wir einfach Heu in den Stall bringen, ohne 2 Treppen rauf und runter zu klettern.

Es gibt nur noch eine große Aufgabe! Eine neue Grube! Noch immer funktioniert die alte Grube prima, aber jedes Jahr kommt jemand vorbei und muß die Grube völlig entleeren! (selbstverständlich gegen Zahlung) Kompletter bürokratischer Wahnsinn! Aber so ist es Gesetzlich vorgeschrieben! Wenn man nicht mitmacht gibt es erstmals ein Bußgeld von 90 Euro und wenn man sich trotzdem wehrt ..... Wird die Grube entleert unter Aufsicht von??...... der Polizei!!!

Und das nennt sich Freistaat?! Mit einer neuen Grube hat man wenigstens etwas Kontrolle, denn man hat die Pflicht jedes Jahr eine Wartung durch zu führen. Damit wird entschieden ob Schlammabfuhr notwendig ist oder nicht. Im Norden hatten wir schon eine neue Grube angeschafft. Das Installieren der Anlage verlief recht zügig, innerhalb einen Monat war alles erledigt, auch mit den Behörden.

Wieso die Angebote hier doppelt so teuer sind und alles so lange dauert? Wundert uns das noch? NEIN, wie schon früher erwähnt, ALLES in Thüringen ist teurer und für fast alles brauchen wir Geduld !

Trotz Unerwartetes oder Unangenehmes gefällt es uns hier sehr gut, wir freuen uns über die schöne Lage des Hauses , den Blick, die Ruhe und die Natur. Durch tägliche Arbeit wird dies langsam "unsere Heimat".

Mai 2016

Die herrlichen Frühlingstemperaturen kommen erst halb Mai zurück. Die Eisheiligen geben zwar eine kalte Periode, aber richtiger Frost bleibt zum Glück fern.

Die Pflanzen wachsen im Gewächshaus, täglich holen wir sie raus und abends geht das ganze wieder rein. Das macht Arbeit, aber gibt es eine andere Art zu schützen vor Kälte???

Die Keimlinge machen sich jedenfalls breit und manche bekommen schon ihre Stelle irgendwo im Garten- auch wenn sie erst 2 cm groß sind…. Leider haben Schnecken entdeckt, daß es bei uns viele kleine zarte Pflanzen gibt, die sie ALLE kosten wollen. Alle schön gewachsene Kürbisse sind innerhalb 4 Tagen von diesen Biester gefressen! Leider ist das nicht das Einigste. Von Salat: keine Spur, Kohl? Einfach verschwunden… genau so wie vieles Anderes.

Der nächste Versuch zur Anzucht im Gewächshaus ist da, aber man kann doch nicht alle Pflanzen im Topf bis 5 Blätter wachsen lassen damit sie weniger attraktiv sind für Fraß? Schnecken einsammeln ist das erste an jedem neuen Tag! Die Tomaten bleiben drinnen und sollen richtig kräftig werden. Eine Palette kleiner Tomaten stehen schon da (als Ersatz) und warten auf dem Sprung raus. Am 20. Ist es dann endlich soweit und kommen die ersten ins Zelt und wachsen dort weiter. Wenn die Reißverschlüsse zu bleiben, sind hoffentlich auch die Schnecken draußen, oder schmeckt das Tomatenlaub wenig als saftiger Salat?

Jedenfalls brauchen wir Ideen um irgendwie den Fraß vermeiden zu können, ständiges ersetzen ist schon der Zeit und Aufwand wegen unmöglich. Wir brauchen doch die Ernte an Gemüse zum Essen und als Wintervorrat.

Das letzte Wochenende Mais ist Unwettergefährdet, schwühl aber unberechenbar. Wässern vom ganzen bleibt eine tägliche Zeitraubende Angelegenheit.

Es sind auch wieder neue Bilder hochgeladen.

April 2016

Annette machte eine Reise nach Berlin, weil die Tante ihrem 91sten Geburtstag feierte. Mit der Thüringer Bahn fährt man quer hoch durch Thüringen nach Erfurt für den ICE. In Oberhof und noch weitere 3 Haltestellen gab es noch eine ziemlich hohe Schneeschicht auf und neben den Bahnsteig, es war dort noch mal 30 cm Schnee runter gekommen!

In Berlin jedoch hatte der Frühling angefangen, überall gab es blühende Bäume. Zurück in Einsiedel, war es zwar schönes sonniges Wetter, aber alle Knospen waren noch nicht auf. Das konnten wir nützen, weil wir noch immer 3 Meter Hecke ausbuddeln wollen, daß geht natürlich nur wenn sie nicht ausgelaufen sind. Die Hecke ist so verheddert, daß oft 5 bis 6 unterschiedliche Heckenpflanzen als ein Block aus zu graben sind. Kostet jede Menge Energie und Vorsicht, denn alles wird wieder eingepflanzt.

Neben den Fußweg sieht man nun, daß der Blumengarten aufwacht, denn Osterglocken fangen an zu blühen. Alle Blumenzwiebel haben den Winter überlebt.

Am 18. April fangen dann endlich die Forsythien an alles gelb zu färben. Aber erst brauchen wir noch ein richtig guter Frühlingsregen, damit alles gut gedeiht. Der Gemüsegarten wird weiter ein Stückchen eingesät. Zwiebel kommen schon hoch und die Erbsen haben schon gekeimt: es geht richtig los. Hoffentlich gibt es nicht noch einen starken Nachtfrost, wo alles wieder von vorne anfangen muß!

Bald sieht die mittlere Terrasse richtig gut aus: Beerensträucher laufen aus, eingesäte Stücke und vorbereitetes das wartet auf Keimlinge die das Klima gut bekommt. Weiter geht es mit der unteren Terrasse: Henk stellte ein Kletterzaun auf für die Kletterbohnen, davor kommen Puffbohnen, die schon vorkeimen im Haus.

Trotzdem gibt es noch viel zu tun, denn überall legt das Unkraut los und große Haufen liegen nicht nur im Gemüsegarten. Die obere Terrasse blüht inzwischen: Osterglocken (vielleicht nochzu Pflingsten) Kaiserskronen, Tulpen stecken grünes hoch und Liliengrün. Dazwischen habe ich japanischer Blumenteppich gesät. Alles wartet auf Sonne und gute Temperaturen. Aber im letzten Wochenende ist es fast so wie anfangs April: Schnee und Frost.

März 2016

März fing grün an, es dauerte aber nicht lange da kam der Winter zurück. Sogar die Skilifte haben noch ein paar Tage gearbeitet. Wir haben es uns in dem Wochenende angesehen und haben davon ein paar Bilder gemacht, die Sonne genossen- weiter nichts.

Der Frühling kommt, aber nicht vom einen zum anderen Tag. Wir hatten es eilig mit dem Frühling, denn wir bekamen den ersten Wwoofer dieses Jahres. Zusammen wollten wir den Zaun für die Weidentiere bauen. Die benötigten Materialien wurden schon geliefert und warteten auf Einsatz.

Schneeglöckchen standen wirklich 14 Tage im Schnee. Überall sind die jetzt zu sehen und 99% vom Schnee an unsere Seite vom Tal ist letztendlich geschmolzen. Immer mehr grüne Pünktchen und Stellenweise auch schon Knospen sind zu sehen, nicht schön, wenn das einfriert. Bis Minus 3 geht es ja, die meisten Pflanzen sind ja heimisch, aber trotzdem. Verschiedene Clematis habe ich frisch eingepflanzt und die Beerensträucher machen schon Knospen.. Es wäre doch dumm, den ganzen Winter alles wo möglich zu schützen und es dann am Ende doch noch einfrieren zu lassen!

Wenn man so draußen beschäftigt ist sieht man viele kleine Änderungen: Vögel schwitzern, manche fliegen schon mit Baumaterial rum, die Knospen an Bäume werden dicker. Manche Pflanzfüße sind schon von Blatt befreit, aber es liegt noch eine dicke Schicht Laub als Schutz da. Für die austreibenden Frühlingsblumen ist es besser wenn es bald weg ist, sonst müssen sie durch Blätter pieken mit ihrem Grün.

Der junge Franzose (Wwoofer) war 10 Tage hier. Mit ihm zusammen wurde die obere Weide eingezäunt. Wir glauben er hat die Zeit hier und den Blick aus seinem Zimmer genossen. An der oberen Weide ist der Zaun zwar nur 300 Meter, aber haben die Tiere jetzt richtig Platz bekommen, können sich austoben und haben einen guten Blick auf dem Tal. Andersrum natürlich auch. Zu Ostern wenn Kinder ihre Eltern besuchen im Dorf, gibt es bestimmt wieder jede Menge Spaziergänger, die sich unsere Weide mit den Tieren ansehen werden. Leider war es nötig Schilder aufhängen mit: Privat, Füttern verboten, Eltern haften für ihre Kinder. Wir geben nicht ohne weiteres Zugang zu unseren Grundstück und Tiere. Dazu kann jeder sich es vom Weg aus gerne ansehen! Vielleicht haben wir bald auch die Unterweide fertig. Es gibt noch jede Menge Arbeit, aber das schleppen mit den Pfosten und das Gitter, das hat der Franzose für uns gemacht. Womit er gerne noch geholfen hätte? Bäume zerkleinern und wegschaffen, damit wir daraus ´Heizholz´ machen können für den nächsten Winter. Jetzt denken wir nur an Frühling, austreibende Pflanzen und schönes Wetter.

Januar 2016

Nach dem Wintersport ab dem 2.ten Wochenende Januars gibt es Matsch. Der Schnee taut tagsüber ab und nachts friert es zur eisigen Schicht. Der Weg zur Bibergrundstraße ist ein Spiegel geworden. Zwar ist der Schneeschieber öfters drüber hinweg gefahren, viel genützt hat es zuletzt nicht mehr. Wie lange es dauern wird bevor 50 Cm Schnee abgetaut sind?

Die vergangenen Wochen lebten wir in einem Teil vom Wintersportgebiet: die Skilifte machten auf, Strecken zum Skilaufen wurden nach und nach länger und mehr. Es gab Sporttreffen und viel Winterspaß. Für uns hielt das sich in Grenzen 3 x täglich Schnee räumen genügte vollkommen. Als es nicht mehr schneite und die Sonne rauskam, war es richtig schön, auch bei Temperaturen – tagsüber- von Minus 8 Grad. Der Schnee war Kniehoch also Stellenweise über 50 Cm, aber es brauchte mehrere Tage so hoch zu werden, das ging wirklich nicht über Nacht…..

Die niedrigsten Temperaturen waren doppelstellig, und das mehrere Nächte! Wir können nur hoffen das der Schnee wie einen Mantel unsere Bäumchen und Sträucher geschützt hat. Der Boden unter den Schnee war jedenfalls nicht sehr eisig, einen Spaten ging schon hinein. Nur war es fast unmöglich den Dung aus den Stall ein zu graben, weil man ja nicht sehen konnte wo es hinkam! So ist es also abwarten, bis die obere Terrasse im Gemüsegarten wieder Erde statt Schnee als Anblick hingibt.

Soviel Schnee ist nicht nur schön, sondern auch schwer. Auf dem Balkon landen auch Dachlawinen, die dann entsorgt werden. Auf dem Balkon gab es 2 Kubik Meter und das wiegt kleine 600 Kg. Die Platten der PV Anlage haben wir zwischendurch sauber gemacht, Elektrizität wird nur dann erzeugt, wenn die Zellen helles Tageslicht bekommen und das klappt natürlich nicht wenn alles zugedeckt ist……

Wir haben natürlich im Haus allesmögliche gemacht. Als wichtigste ist uns die Isolation vom Dach. Schon als der erster Teil fertig war, konnten Regale gebaut werden und Kartons vom Umzug aussortiert und Hobbysachen aufgeräumt werden. An der anderen Seite vom Dachboden stehen alle Metallschränke, als auch da isoliert war, konnten die Weihnachtssachen wie immer schön in Schränke, warten bis sie wieder gebraucht werden. Die Anzahl der leeren Kartons wuchs, die landeten auf den obersten Dachboden, der am letzten dran war. Wir sind froh, daß es fertig ist, die Wärme besser im Haus bleibt und Ordnung geschaffen wurde.

Jedenfalls gab es auch mal Sonne, damit es wirklich schön war draußen und die PV Anlage auch etwas zu tun hatte. Im ganzen bekamen wir 24 Stunden Sonnenschein, nicht schlecht für ein Wintermonat, oder?