Das Klima

Mehr über die "Fridays for Future" movement auf diese website: fridaysforfuture

An Fakten, Forschung, Konferenzen und Meinungen fehlt es uns heut zu Tage nicht. Klima und Klimawandel sind jede Woche als Themenschwerpunkte in den Medien vertreten. die Politischen Gegenwart wird manchmal vom Thema Klima bestimmt.

Jeder Mensch kann sich ergiebig informieren, sein eigenes Bild machen und etwas tun. Aber erst eine Eingrenzung zum Begriff Klima.

Während das Wetter sich jeden Tag ändern kann, ist mit Klima das gesamte Wetter über eine längere Zeit in einem bestimmten Gebiet gemeint. Wetter und Klima hängen stark von der Sonneneinstrahlung ab. Die Erdoberfläche wird ungleichmäßig erwärmt. Entsprechend werden die Luftmassen in Bewegung gesetzt. Im Grunde wird warme Luft vom Äquator aus in Richtung der Pole transportiert. Die kühle Luft wandert entgegengesetzt. Die Erdrotation lenkt die Winde ab (der sogenannte Coriolis-Effekt).

Durch diese globalen Zirkulationen entstehen die großen Windsysteme sowie Hoch- und Tiefdruckgebiete. Auch in den Meeren bilden sich große warme oder kalte Ströme, die für einen Energieausgleich im Wasser sorgen. Die Klimagebiete sind aber nicht nur von der Atmosphäre bestimmt, sondern auch von der Beschaffenheit der Erdoberfläche und der Vegetation.

Klimasystem

Heute wird Klima nicht nur als eine statistische Größe verstanden, sondern darüber hinaus als ein System von Wechselwirkungen. Dieses Klimasystem umfasst dabei folgende Teilsysteme:

· die Atmosphäre mit groß- und kleinräumigen Prozessen wie globalen Windsystemen oder der Wolkenbildung

· die Kryosphäre (Eishülle der Erde) mit Gebirgs-Gletschern und den Polkappen

· die Lithosphäre (Gesteinshülle) mit Vulkanen oder Rohstoffen

· die Hydrosphäre (Wasserhülle) mit Flüssen, Seen und Meeren und Prozessen wie der Verdunstung

· die Biosphäre (Vegetation, Tier- und Pflanzenarten)

  • der Mensch, der durch seine Handlungen in alle Sphären eingreift.

In diesem Klimasystem haben alle Teilsysteme einen Einfluss auf das Klima (im Sinne statistischer Größen über atmosphärische Zustände und Prozesse) und das Klima hat wiederum einen Einfluss auf die anderen Teilsysteme des Klimasystems.

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"Wir sind dran" heißt der jüngste Bericht der Denkfabrik Club of Rome.

Resigniert haben die Experten auch nach 50 Jahren nicht. Was die Kritiker übersahen, ob wissenschaftlich oder nicht, war, dass "Grenzen des Wachstums" genau das schonungslose Instrument war, das man benötigte, um die Aufmerksamkeit der Welt zu erregen.

Es war ein schmales Bändchen von 180 Seiten mit vielen Grafiken und Schaubildern. Doch das hatte es in sich. „The Limits to Growth“, zu Deutsch „Die Grenzen des Wachstums“ setzte 1972 den Startpunkt für die globale Umweltdebatte. Herausgegeben von dem 1968 gegründeten Thinktank „Club of Rome“ (CoR), schaffte die Studie zur Zukunft der Menschheit es fast überall auf die Bestsellerlisten und erweiterte den politischen Horizont um das Thema Nachhaltigkeit – das damals noch niemand so nannte. Übersetzt in 37 Sprachen, wurden von ihr 30 Millionen Exemplare verkauft.

Das hat seither kein anderes wissenschaftliches Werk geschafft.

Um seine Ziele zu erreichen, setzt der Club of Rome auch auf die Bildung der jungen Generation.

Um etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen, braucht man eine informierte Mehrheit. Nichts, was jemand in wenigen Minuten sagen kann, wird jemanden dazu bringen, seine Meinung zu ändern, auch nicht wenn dieser Promi ist.

Die Menschen, die wir zu erreichen versuchen , sind diejenigen, die erkennen, dass der Klimawandel real ist und die Komplexität und Dringlichkeit nicht vollständig verstehen. Aber kaum jemand spricht von den hohen Kosten der Anpassung an den Klimawandel. Dafür werden viele Milliarden benötigt.

Und das ist das Dilemma:

Niemand will mehr Steuern zahlen, niemand will sein Leben radikal ändern. Jeder hofft auf eine magische Lösung. Warten wir gemeinsam ab was kommen wird?

In nur wenigen Wochen hat eine 22-jährige Studentin in Berlin eine Demonstration von Schülern organisiert.

Der „Fridays-for-Future-Bewegung“ organisiert Demonstrationen mit dem Ziel: Die Einhaltung der Klimaschutzziele und des Pariser Abkommens. Und für Deutschland: das Abschalten aller Kohlekraftwerke, spätestens bis zum Jahr 2030!