RESSOURCEN

Seit vielen Jahren haben Klima/Themen unser Interesse. Wir möchten mit unseren Einträgen andere Menschen inspirieren. Daher sind die Texte Denk-Anstöße und keineswegs komplett. Dafür ändert sich unser Klima auch viel zu schnell und gibt es immer mehr Wissenschaftliche Ansichten.

Rohstoffe als Ressource

Rohstoffe zählen neben biologischer Vielfalt, Wasser, Boden oder auch sauberer Luft zu den natürlichen Ressourcen.

Man unterscheidet : erneuerbare Ressourcen beziehen ihre Nährstoffe "aus organischem Abfall , der über natürliche Prozesse im Kreislauf geführt wird, und zwar so, dass im gleichen Zeitraum so viel rezykliert wie geerntet wird.

Auch erneuerbare Ressourcen sind nicht unerschöpflich

Doch es gibt auch Ressourcen, die grundsätzlich erneuerbar sind und auch nachwachsen können. Diese werden in der Praxis nicht erneuert und können demzufolge nicht in der gleichen Form nachwachsen, da zwar geerntet oder gerodet wird, es aber keine ausgleichende Stoffabgabe gibt. Als Beispiel kann man den Tropenwald nehmen: Wird dieser gerodet, dauert es sehr lange, bis sich diese Ressource regeneriert hat.

Strömende Ressourcen wie geothermische oder Solarenergie sind ebenfalls erneuerbare Ressourcen, für deren Nutzung aber andere Ressourcen erforderlich sind. So sind beispielsweise Energie, Materialien und Raum nötig, um Windturbinen oder Solarzellen zu bauen. Sekundärrohstoff: Aus einem Abfallprodukt werden Rohstoffe zurückgewonnen durch Recycling.

Nicht erneuerbare Ressourcen , wie traditionelle Energieträger (z.B. Öl, Kohle oder Erdgas)und mineralische Rohstoffe (z.B. Eisen oder Nickel) charakterisieren sich dadurch, dass sie sich nicht in dem Zeitraum und der Geschwindigkeit regenerieren können, in dem wir sie der Erde entnehmen: "Eine in der Gegenwart abgebaute Einheit einer erschöpflichen Ressource mindert also den künftig verfügbaren Bestand um genau eine Einheit." (Endres/ Querner, 2000) Dadurch entsteht also eine Rivalität zwischen Gegenwart und Zukunft.

Beispiel: Sand video (28 min) in Deutsche Sprache Die Menschheit hat die Ressourcen, welche die Natur in einem Jahr wiederherstellen kann, 2019 in sieben Monaten verbraucht.

Die Organisation Global Footprint Network berechnet den Earth Overshoot Day mithilfe des Ökologischen Fußabdrucks. Dieser ist ein Indikator für den Ressourcenverbrauch und die Auswirkungen menschlichen Handelns auf die Umwelt. Denn die Ressourcen auf der Erde sind endlich: Wir stoßen beispielsweise mehr Kohlendioxid aus, als Wälder und Ozeane absorbieren können, fischen schneller als sich die Bestände erholen oder fällen mehr Bäume als nachwachsen. Bildlich gesprochen lebt die Weltbevölkerung derzeit so, als hätte sie 1,75 Erden zur Verfügung. Die Menschen nutzen die Natur also 1,75-mal schneller, als Ökosysteme sich generieren können. Mit vielfältigen Folgen für die Umwelt, wie u.a. Klimawandel , Artensterben oder schrumpfende Wälder. Noch 1987 fiel der „Earth Overshoot Day“ auf den 19. Dezember. Durch das hohe Konsumniveau in Industrie- und Schwellenländern sowie das schnelle Bevölkerungswachstum ist der Tag im Kalender immer weiter nach vorne gerückt. Der deutsche Overshoot Day war bereits am 3. Mai. Mehr als 3 Erden wären nötig, wenn die gesamte Weltbevölkerung auf dem hohen Konsumniveau von Deutschland leben würde.

auch erneuerbare ressourcen sind nicht unerschöpflich

earth-overshoot-day-2019

Recycling

Wiederverwerten und Ressourcen schonen

Recycling ist nichts anderes, als bereits vom Menschen verwendete Rohstoffe und Materialien vor der Müllkippe zu bewahren. Deshalb spricht man auch von stofflicher Verwertung oder dem Herstellen von Sekundärrohstoffen. Recycling bewahrt die Natur vor unnötigen Eingriffen und ist auch in der Regel energieeffizienter als die Produktion aus Primärrohstoffen und damit klimafreundlich. Aber Recycling passiert nicht von allein. Es braucht politisch festgelegte Regeln.

Und Recycling ist immer nur die zweitbeste Lösung, nach der Abfallvermeidung und dem Wiederverwenden.

Was genau verstehen wir unter zirkulärer Wirtschaft?

Zirkuläre Wirtschaft ist mehr als Recycling

Das Modell der zirkulären Wirtschaft wird inspiriert durch das Ökosystem, die Widerstandsfähigkeit und die Langlebigkeit der Natur. In der Natur gibt es keinen Abfall. Und genauso ist zirkuläre Wirtschaft ein System, in dem Materialien nicht weggeworfen werden. Im Gegensatz, sie verbleiben in geschlossenen Kreisläufen. Produkte werden so konstruiert und hergestellt, dass sie nach dem Gebrauch weiterverwendet, nachgerüstet oder für andere Zwecke wiederverwendet werden können.