Artenvielfalt erhalten und schützen

Thüringen ist als artenreiches Bundesland bekannt. Doch laut Roter Liste Thüringen ist ein großer Teil der Tier- und Pflanzenarten auch hierzulande gefährdet. Man unterscheidet die Artenvielfalt nach Herkunft in:

Heimische Tiere, und Nicht Heimische Tiere also Gebietsfremde Tiere, teils invasive Arten.

Gebietsfremde Arten : Tier- oder Pflanzenarten, die von Natur aus nicht in Deutschland vorkommen, sondern erst durch den Einfluss des Menschen zu uns gekommen sind, bezeichnet man als Neobiota. Zum Teil sind aber auch aus einheimischen Arten neue Tiere und Pflanzen entstanden, wie beispielsweise die Blaue Holzbiene. Diese Wildbiene war bis vor einigen Jahren vor allem im süddeutschen Raum verbreitet. Durch das wärmere Klima innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte hat ihr Bestand stark zugenommen und erobert Thüringen. Invasive Arten sind gebietsfremde Pflanzen und Tiere, die mit den heimischen Arten in Konkurrenz treten um Lebensraum und Ressourcen. Sie können andere Arten oder ganze Artengemeinschaften verdrängen.

Unter den Insekten sind die auffälligsten Vertreter im Thüringer Wald die Schmetterlinge (Kleiner Fuchs, Perlmuttfalter und Kaisermantel). Die Rote Waldameise baut bis zu zwei Meter hohe Nester und ist ein typischer Bewohner des Thüringer Waldes.

Der Fischreichtum begrenzt sich auf einige angepaßte Arten in reißenden Bächen, Teichen und Talsperren.

Vertreter der Gruppe Lurche und Kriechtiere sind u. a. der schwarzgelbe Feuersalamander, die Erdkröte, die Waldeidechse, die Blindschleiche und seltener die Kreuzotter. Vögel sind ständige Begleiter auf Rennsteigwanderungen in großer Vielzahl (Wiesen- und Baumpieper, seltener das Birk- und Auerhuhn, der Buntspecht, der Eichelhäher sowie der Mäusebussard).

Säugetiere wie Nagern ist das dunkelbraune oder rote Eichhörnchen am häufigsten zu beobachten. Verschiedene Mausarten wie die Wald-, Zwerg- und Wasserspitzmaus, Fledermäuse (Mausohr) sind ebenfalls im Thüringer Wald zu Hause. Das Wildkaninchen ist vorwiegend im Vorland vertreten.

Von den großen Wildarten sind das Rot-, Reh- und Damwild sowie das Schwarzwild anzutreffen. Häufige Raubtiere sind der Fuchs, der Dachs, der Stein- und Edelmarder und die seltene Wildkatze.

In einem naturnahen Garten gibt es Rückzugsmöglichkeiten für Tiere und Wildnis. Schmetterlingsraupen wie Tagpfauenauge, Admiral und Distelfalter brauchen aber genau diese wilden Flächen mit Brennnesseln, Disteln und anderen stehen gelassenen Kräutern. Dort finden Insekten ihr benötigtes Futter, diese werden von Vögeln, Eidechsen und Igeln gefressen und der Mensch erfreut sich an der Vielfalt in seinem Garten.

So auch in der unteren Weide so nahe an dem Biber. Unsere Weidentiere kommen erst in die untere Weide, wenn es keine Rutschgefahr mehr gibt. Dort wächst nicht nur die Brennnessel viel schneller als unsere 4 Beinern grasen. Im Hang mit den teils sehr große vielen Steinen und in den Sträuchern am Wasser gibt es Schutz. In dem Englischen Teil unsere Webseite gibt es eine Liste von uns gesichtete Tierarten.